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Ein Ausnahmezustand der nahezu zwangsläufig zu neuen Freundschaften führt. Für ihn allerdings ohne Cointreau - mag er nicht. Aktionen in der Richtung sind also nicht erforderlich. Wenn du einen Fernlink haettest koenntest Du die zusaetzlichen Kosten evtl.
Oder mit deiner Mail an eine Uni in der Schweiz? Meine Langeweile liegt nicht in ihrer Verantwortung. Der Konsens im Netz sollte doch sein, dass man jemanden keine unnoetigen Kosten aufbuerdet.
animierte Smileys als Gifs - Weihnachten wurde bei uns nicht so groß gefeiert.
Klicke auf eine der drei Kategorien und du findest untenstehend die dazugehörenden Posts. Die aktuellsten an oberster Stelle. Wenn du keine Kategorie wählst, folgen alle Posts in chronologischer Reihenfolge. Nicht nur Weihnachtskekse sondern auch Orangen, Nüsse und Datteln sind noch da. Einerseits habe ich also nach einer Möglichkeit gesucht, diese Überbleibsel zu verwenden und andererseits häng ich der Weihnachtsstimmung noch ein wenig nach und fühl mich an diesen schneeregnerischen Tagen wohlig daran erinnert - mit jedem Löffel. Und dann hat mich mein Schwager um das Rezept gebeten, das natürlich erst geschrieben werden musste. Für ihn allerdings ohne Cointreau - mag er nicht. Zwei Orangen filetieren und den Saft in einer Schüssel auffangen. Datteln entkernen und in groben Stücken in einem kleinen Topf mit dem aufgefangenen Orangensaft und dem Saft einer zusätzlichen Orange leise einköcheln lassen. Etwas kühlen lassen und alles im Standmixer Blender oder mit einem Stabmixer zu einer dickflüssigen Masse pürieren. Joghurt, Topfen und Zucker in einer Schüssel mit einem Schneebesen verrühren. Überkühlte Dattelmasse einrühren und die Hälfte der Orangenfilets klein schneiden und untermischen. Mit den restlichen Orangenfilets und Walnüssen dekorieren. Weiß man ja, dass es in jeder Schulklasse einen Sonderling gibt. Ich hielt mich nicht dafür. Ich gehörte zwar nicht zu den Coolen oder den Schönen und auch nicht zu den Schüchternen oder den Sportlichen. Ich war irgendwie brav und glaubte, durch Bestleistung ins System zu passen wodurch ich mir ein Mindestmaß an Sicherheit erkaufte, aber ganz angepasst habe ich mich dann doch auch wieder nicht. Ich stritt oft mit den Professorinnen und Professoren, wenn mir etwas verwirrter smiley gerecht oder logisch erschien, ich ließ mir nichts weismachen was ich nicht verstehen konnte und kämpfte gegen alles was mir missfiel. Ein bisschen Hermine, aber nicht so hübsch. Ich wuchs recht ungemütlich durch meine frühen Jugendjahre — mit roter Brille und widerspenstigem Stil. Weder wirklich alternativ, noch cool, noch sexy, noch hübsch und bieder. Auch nicht punk, grunge, gruftie, girlie, ska oder mod. In der Zeit, in der ich mich für Jungs zu interessieren begann, nahm ich fürchterlich zu und zog mich aus Scham in mich selbst zurück. Ich hatte nie einen Freund und fühlte mich zu keiner Gruppe zugehörig. Dennoch hatte ich immer ein, zwei beste Freundinnen. Die Anderen in der Klasse schüchterten mich eher ein, weswegen ich nie wirklich mit ihnen redete. Die schienen mir alle zu wissen, wo sie hingehörten, wer sie waren und verstanden die Welt — was ich nicht tat. Sie trugen alle Jeans und Pulli, die Jungs hatten kurze und die Mädels lange Haare. Verwirrter smiley hab ich das in Erinnerung. Mich selbst sehe ich in meinen Erinnerungen nicht wirklich. Mein Spiegelbild hat mir nie gefallen — das hab ich wohl verdrängt. Nur mein Gefühlszustand ist mir geblieben. Meine Gedanken, meine Überlegungen, meine Ängste und Zweifel. Aber das äußere Bild dazu habe ich tief vergraben. Alle Fotos von damals sind ganz weit unten versteckt und wurden nie mehr angeschaut. Bis vor einigen Tagen — im Beisein all meiner Schulkolleginnen und Schulkollegen: beim Klassentreffen. Schon die Einladung dazu jagte mir etwas Angst ein. Ich nahm einen undefinierten Widerstand in mir wahr, den ich aber zu ignorieren gedachte. Ich wollte mich nicht drücken — vor was auch immer. Ohne genau zu wissen warum. Erst hinterher konnte ich erkennen, was so schwierig an Klassentreffen ist: Man trifft auf die eigene Vergangenheit, die eigene Jugend, eine Zeit im eigenen Leben die Viele unsicher verbringen. Ich habe diese Zeit mit vielen Unsicherheiten und viel Unwohlsein verbracht. Wobei das Unwohligste die Tatsache war, dass ich mich selbst nicht ausstehen konnte. Ich kam mit mir selbst nicht klar, mit meiner Wut auf ein einengendes System, mit meiner Scheu vor anderen Menschen, mit meinem Gefühl, nicht dazuzugehören, nicht normal zu sein wie alle Anderen und vor allem kam ich nicht mit meinem Körper klar, der immer fülliger wurde und schneller wuchs als mein kindliches Ich. Die stattfindenden Veränderungen überrumpelten mich und es fehlte mir an Werkzeug und Wissen damit umzugehen. Ich empfand mich ungeschickt und ungelenk und nahm mich selbst als Störfaktor in der Welt wahr. Ich war mir selbst im Weg und einzig die Vorstellung davon eines Tages komplett anders auszusehen, komplett anders zu sein ließ mich nach vorne blicken statt nur zu Boden. Warum aber fällt mir heute der Blick zurück so schwer. Mit einem Sektglas in der Hand, umgeben von inzwischen erwachsenen Menschen, die einst neben mir hinter Schulbänken saßen und dieselben Bücher lesen mussten wie ich, saß ich nun an einem Tisch in der Restaurantkantine eines Sportklubs, wo das Treffen stattfand. Durch eine Glasscheibe konnte man Menschen in sportlich kurzen Hosen beim Tennisspielen beobachten, während man ein Schnitzel aß und auf einer Leinwand alte Fotos und Videoausschnitte gezeigt wurden. Das Schnitzel verwirrter smiley ich nicht angerührt, mir war flau im Magen. Die Bilder auf der Leinwand riefen all meine jugendlichen Gefühle in mir wach. Und andererseits erschreckten sie mich: Alle, wirklich nahezu alle meine Mitschülerinnen und Mitschüler schienen mir exakt Dieselben geblieben zu sein. Ein wenig älter als damals, ja. Die Haare ein bisschen kürzer oder länger, die Kleidung etwas teurer, die Stimmen vielleicht etwas gesetzter. Aber im Grunde waren sie doch alle genau so wie damals. Nur hatte inzwischen jede und jeder einen Durchschnitt von zwei Kindern zuhause, einen Ehepartner und ein Haus. Das war allerdings nicht das Erschreckende sondern das zu Erwartende gewesen. Dieses verwirrter smiley mich neue Bild wollte sich einfach nicht in meinem Kopf manifestieren. Ein Teil in mir erwartete, dass gleich die Hausübungen verkündet und wir mit dem schrillen Klingeln der Schulglocke entlassen werden würden. Ich konnte die Entwicklung die stattgefunden hatte — stattgefunden haben musste — nicht recht erfassen. Das Erschreckende nun aber an diesem Umstand war der Gedanke, dass ich dann wohl oder übel auch immer noch die Gleiche sein musste wie damals mit ungelenken Fünfzehn oder verzweifelten Siebzehn. Und was ich von mir sah — auf der verhängnisvollen Leinwand — mein jugendlich unruhiger Verwirrter smiley, mein verkrampfter Körper, mein verwirrter Stil, das war es, was mich erschreckte. Die aufsteigenden Erinnerungen daran wie ich gefühlt und empfunden hatte, lösten sich durch die seit damals verstrichene Zeit nicht in Wohlgefallen auf. Die Fotos zeigten mir nicht dass ich genau wie alle anderen Siebzehn- und Achtzehnjährigen gewesen war. Nein, sie verstärkten, bestätigten mir, dass ich in der Tat aus der Reihe gefallen war. Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag in den bereits flauen Magen und das Entsetzen darüber immer noch Dieselbe zu sein wie in der achten Klasse breitete sich geschmeidig fließend in mir aus wie verschüttete Tinte auf der Schulbank. Ich kam viel später nachhause als ich geplant hatte und brauchte einige Tage, um mich zu beruhigen. Inzwischen habe ich mich von der erschütternden Erfahrung des Klassentreffens wieder erholt, aber ich merke, dass es offensichtlich noch einiges zu tun gibt in Sachen Selbstliebe, Selbsterkenntnis, Akzeptanz. Was da alles nicht nur verwoben sondern möglicherweise auch noch verheddert und verknotet ist. Was noch gelöst werden kann und was einfach ist und bleiben wird. Was sich entwickeln und verändern kann und was sich wohl als roter Faden — als Ich oder als Wesenszug — bis an mein Lebensende durchziehen wird. Ein Bekannter meines Vaters ist zu Besuch. Bei Keksen wird von Geschäften gesprochen, von möglichen. Und auch die Vergangenheit wird ausgegraben - man stammt aus derselben Stadt. Aber obwohl man im selben Jahr geboren wurde, besuchte man nicht dieselbe Kindergartengruppe. Der Papa wurde im Juli geboren, der Bekannte im November. Grade noch ein Skorpion, der letzte. Es hat ihn also überworfen. Trotzdem hat der Bekannte den Papa gekannt, na klar, hat ihn ja gesehen in der Stadt, man wusste schließlich wer wer war. Mit einem Ohr höre ich zu, während ich mein Sudoku mache. Ich stell mir das so vor: der Bekannte als Vierjähriger an der Hand seiner Mama auf dem Weg zum Bäcker, dreht den Kopf links, dreht ihn rechts und nach hinten, wird nach verwirrter smiley gezogen, die Beinchen die aus den Knickerbockerhosen ragen und in kleinen geschnürten Schuhen stecken stolpern über Kopfsteinpflaster. Mein viereinhalbjähriger Papa schlendert die Marktstraße entlang, reckt den Kopf um über die Theke des Käsestands blicken zu können, hat ein bisschen Hunger. Im Kindergarten haben die gesagt, er dürfe nicht bleiben. So sagt er das jedenfalls der Mama, weil der Kindergarten ist scheiße. Aber die Mama muss arbeiten. Alle Leute, die in der Polentavilla wohnen, müssen arbeiten. In der Fabrik, in der man sich die Finger bei den Maschinen, die die Rillen in den Kordstoff machen, abschneidet, wenn man nicht gut aufpasst. Der Kindergartenverweigerer dreht sich vom Käsestand wieder weg. Sein Blick trifft den des Jungen in den Knickerbockerhosen, der ihn anstarrt, während er in Richtung Bäcker gezogen wird. Kurz bleibt der viereinhalbjährige Papa stehen, schaut. Dann verschwindet der unbekannte Junge hinter der Ladentüre. Der kleine Papa spuckt durch seine Zahnlücke und schlurft planlos weiter. Er wird schon noch wen finden mit dem er gemeinsam um die Häuser ziehen kann. Sind ja nicht alle so blöd und bleiben im Kindergarten. Der zweidreivierteljährige Neffe sitzt mit mir auf der Couch, sein Kopf auf meinem Bauch, meine Hand auf seinem Brustkorb. Ich frage ihn ob er weiß, was da drin ist. Ein Herz, sagt er trocken. Ob ich auch ein Herz will, fragt er. Du gehst zum Doktor, dann sagt der Doktor: Lieg auf den Tisch. Und dann liegst du auf den Tisch. Und dann hat der Doktor ein Herz für dich. Die Schwester überlegt einen Hängestuhl zu kaufen, weil das Kind so gerne darin schaukelt und sie dann endlich mal durchatmen kann. Aber keiner hört ihr so recht zu. Die Mama Oma sitzt am Ofen und ist in die Zeitung vertieft. Ich hänge über der Rückenlehne des Stuhls - die Nachmittagsjause setzt mir immer besonders zu. Ich kann mich nicht bewegen und möchte unterhalten werden. Aber sie muss auf's Klo. Meine Langeweile liegt nicht verwirrter smiley ihrer Verantwortung. Träge Stille hängt über dem Küchentisch. Kevin Spacey hat sich zuletzt mit einem bizarren Video zu Wort gemeldet. Es folgt eine Lesung des Fernsehprogramms. Die Mama ereifert sich - die angebotene Auswahl sagt ihr nicht zu. Immer nur seichte Filme oder irgendwelche Krimiserien. Die Schwester kommt zurück: Wieso. Was würdest du denn gerne sehen. Es wird weiter verwirrter smiley, wobei Ernsthaftigkeit und Ironie nicht mehr zu trennen sind. Alles ist ein träger Brei. Ich muss - immer noch hinten über den Stuhl hinunter hängend - ein wenig lachen, weil wir doch gar keinen Fernseher haben. Verwirrter smiley Esstisch sitzen - das ist unser Fernsehen. Die gesamte Familie plus Besuch sitzt feiertags immer den ganzen Tag in der Küche am Esstisch. Ich beschließe aufzustehen und raus Luft schnappen zu gehen. Obwohl, vielleicht reicht's ja auch, wenn ich das Küchenfenster aufmache. Ich habe heute in Mamas Fotokiste gestöbert. Weihnachtsfotos hab ich keine gefunden. Bei uns zuhause war die Kamera nicht sehr oft in Verwendung. Es gibt nicht einmal ein Foto von der Hochzeit meiner Eltern. Oder eines von meinem ersten Weihnachtsabend. Da stand er dann auch noch lange nach der Verwirrter smiley und trug im Februar zu meinem ersten Geburtstag Faschingsrollen. Kurz vor Frühlingsbeginn stellten Papa und Kollege Didi schlussendlich eine riesengroße Leiter auf und fingen von oben an, die Tanne mit der Motorsäge zu zerlegen, während ich bitterlich weinte - wie sich die Mama gut erinnert. Heute hat man oft ohne Fotobeweismaterial das Gefühl das Erlebte sei nicht real gewesen. Für Viele sind Fotos sogar realer als der passierende Moment. Für mich aber ist meine spärlich dokumentierte Kindheit groß und bunt und sehr lebendig. Und ein einzelnes bisher unentdecktes Foto ist lebendiger als alle digitalen Fotos die heute verwirrter smiley Ordner auf meinem Computer füllen. Der Papa, meine Schwester und ich vor dem eben eingeheizten Ofen. Unscharf, kein besonders kunstvoll gewählter Ausschnitt, kein gestaltetes Arrangement, kein wolkiges Bokeh und niemand lächelt in die Kamera. Einfach ein Schnappschuss, ein von der Mama eingefangener Wintermoment den ich heute in der Fotokiste gefunden habe. Bevor ich den Computer, das Handy und die anderen digitalen Geräte nun abdrehe wünsche ich allen Leserinnen und Lesern und überhaupt Allen von Herzen viele solche Momente im Leben - Feuer im Ofen, die kleine Schwester neben sich, die Hand vom Papa am Kopf und die Mama die sich freut. Die Schülerinnen und Schüler von Frau Zehetner sind alle etwas unterschiedlich alt - zwischen zwölf und fünfzehn Jahren - und jede und jeder kommt ursprünglich aus einem anderen Land. Was sie gemeinsam haben ist ihr neues Heimatland Österreich und ihr Klassenzimmer in der Neuen Mittelschule in der Koppstraße im 16. Ich war schon sehr gespannt darauf was wohl anders sein würde in einem Zimmer, in dem verwirrter smiley viele unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen, im Unterschied zur Schulklasse, die ich in diesem Alter einst besucht hatte. Und ich fand heraus: nichts ist anders. Wie damals auch gibt es immer noch den furchtlosen Jungen, der seine Fragen in den Raum ruft noch bevor ich mich fertig vorgestellt habe. Es gibt die schüchternen Schülerinnen, die so leise sprechen, dass ich mich zu ihnen hinunterbeugen muss um ihre Antworten hören zu können. Es gibt die besten Freundinnen, die alles zu zweit machen, die Coolen, die lässig im Hintergrund bleiben, die Fleißigen, die mir ihre Hefte eifrig unter die Nase halten um mir zu zeigen, was sie geschrieben haben, die Wissbegierigen, die immer nachfragen und diejenigen, die sich nicht trauen das zu tun. Und natürlich gibt es auch einen Schüler, der alle anderen unterhält. Genau wie in meiner Klasse damals. Genau wie in jeder anderen Schulklasse auch. Das Ergebnis meines Besuchs ist ein kunterbuntes Interview, in dem sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig befragen. Ola fragt Saly: Was willst du nach der Schule machen. Saly: Nach der Schule will ich in ein Gymnasium gehen wenn ich einen guten Schulabschluss bekomme. Ich will eine Lehrerin werden. Muhammed fragt Mohammad: Hast du eine Freundin. Aber das glaubt Muhammed nicht und will noch wissen, wie die Freundin aussieht. Und mein bester Verwirrter smiley ist Herr Friedl. Gharam: Model, Designer oder Kindergartenlehrerin. Marwa: Welche Schauspieler magst du. Gharam: Ich mag türkische Schauspieler. Frau Zehetner fragt Sedat: Was ist dein Lieblingsberuf. Sedat: Mein Lieblingsberuf ist Polizist. Frau Zehetner: Warum willst du Polizist werden. Sedat: Die Polizei passt auf, sie hilft anderen Menschen und verwirrter smiley Polizei kontrolliert die Regeln. Frau Zehetner: Was ist deine Lieblingsspeise. Sedat: Ich esse gerne Pizza. Nour fragt Myassar: Was machst du nach der Schule. Myassar: Nach der Schule spiele ich Fußball und dann gehe ich nach Hause und spiele mein Instrument. Anm: eine orientalische Oud Nour: Was schaust du immer auf Youtube. Myassar: Ich schaue Tiere an. Nour: Was ist dein Lieblingsfach. Myassar: Biologie, Chemie und Physik. Baraa fragt Omri: Woher kommst du. Omri: Ich komme aus Palästina. Baraa: Was ist dein Arbeitswunsch. Omri: In der Apotheke arbeiten. Baraa: Was für Musik hörst du gerne. Neli fragt Hava: Bist du verliebt. Hava: Nein, ich bin nicht verliebt, weil ich bin noch klein. Neli: Wer sind in Bulgarien deine besten Freunde. Hava: Meine Freunde in Bulgarien sind Mustafa und Danco. Saly fragt Verwirrter smiley Wie geht es dir in der Schule. Sind die anderen SchülerInnen nett mit dir. Ola: Es geht mir in der Schule sehr gut, weil ich sehr schnell deutsch gelernt habe und ich habe sehr gute Freundinnen und gute LehrerInnen. Saly: Wie hast du Österreich gefunden. Ist Österreich schöner als Syrien. Ola: Österreich ist sehr schön. Auch ich habe den Schülerinnen und Schülern ein paar Fragen gestellt. Die Antworten liest man ab Mittwoch, 18. So ist das: Ganz alleine fährt man hin. Geschriebene Sätze im Kopf, die man während der langen Zugfahrt vor sich hin murmelt. Manchmal rutschen ein paar Worte zu laut heraus und Köpfe drehen sich um. Man tut, als hätte man nur geniest und schnäuzt die letzten Worte in ein Taschentuch. Ich jedenfalls - ich war nervös. Immerhin ist es das, was ich mir so viele Jahre nun schon sehnlichst herbeiwünschte - eine Filmrolle. Sie ist immer noch nicht sehr groß, aber auch nicht mehr ganz klein. Und vor allem ist sie super. Eine Rolle über die ich mich so freue, dass mein Herz seit Wochen ein bisschen schneller schlägt als gewöhnlich und ich das Klopfen in meinem Hals spüren kann. So als ob mein Herz sich einen Weg durch meinen Mund nach aussen bahnen wollte. Jetzt war sie also da, die Ersehnte. Kontinuierlich nervöser, je mehr ich mich dem Drehort in den Vorarlberger Bergen näherte. Am Set wuselten viele Menschen herum, in ihre Arbeit vertieft. Bei meiner ersten Ankunft wusste ich erst mal nicht wohin mit mir. Da stand ich nun mit meiner Mütze am Kopf, dem Rucksack am Rücken und dem Koffer in der Hand. Es dauerte ein wenig, bis ich verwirrter smiley orientieren konnte, wusste, wo was war und wichtiger noch: wer was war. So viele Menschen, so viele neue Gesichter, so viele Positionen beim Film, deren Funktionen und Aufgaben mir immer noch nicht ganz klar waren. Also hielt ich mich erst mal an den Regisseur. Name und Funktion waren mir bekannt. Fast wichtiger für mein Setleben aber noch war, dass ich gleich der Set-Aufnahmeleitung in die Arme lief, die beiden Personen, die alle meine Fragen beantworten konnten und sich rund um die Uhr nicht nur um mich, sondern auch um alle anderen kümmerten, Informationen verbreiteten, für Ordnung sorgten und den Überblick behielten. So was muss man erst mal rausfinden, wenn man zum ersten Mal an einem Filmset arbeitet, dass die Aufnahmeleitung die Anlaufstelle und Rettung in allen nur erdenklichen Not- situationen ist. Lernt man ja nicht auf der Schauspielschule. Muss man alles irgendwie Stück für Stück durch Ausprobieren und Beobachten in Erfahrung bringen. Wer ist das, die mit dem Script hinter dem Monitor sitzt und immer mitliest, wer sitzt daneben und drückt Knöpfe, welche Verwirrter smiley spielt die rechte Hand des Regisseurs - die Regieassistentin, was ist ein Best Boy, wer klebt die Markierungen am Boden, wer gehört zum Ton- und wer zum Lichtdepartment, fällt mein Polizeigurt in die Zuständigkeit des Kostümsquads oder der Requisite, was ist der Unterschied zwischen Szenenbild und Baubühne, was macht der Typ, der auftaucht, wenn nach jemandem vom Grip verlangt wird und was zum Teufel ist ein Lensbaby?. Nach und nach, Tag für Tag, schnappte ich neue Dinge auf und versuchte mir alles einzuprägen - Funktionen, Namen, Gepflogenheiten und Set-Regeln. Und alle muss man lernen. Ein Filmset ist ein Regelwerk für sich, das eine eigene kleine Welt formt. Abgeschottet von der Umwelt, der Außenwelt. In diesem Falle, unserem Falle, wurde dieser Zustand noch verstärkt durch den Umstand, dass die gesamte Filmcrew in eben jenem Berghotel untergebracht war, das gleichzeitig auch Schauplatz der Geschichte und Set darstellte. Man konnte in der Früh in Jogginghosen zum Frühstück in den Hotelspeisesaal gehen und anschließend gleich hinter dem Vorhang, der den Speisesaal von der Filmset-Garderobe und dem Maskenbereich trennte, verschwinden. Und wenn man nach Drehschluss fix und fertig war, fuhr einen der Hotellift schnurstracks bis quasi direkt zum eigenen Bett. Oder aber man blieb noch etwas länger in der Lobby sitzen und hörte den Drehschlussbiergesprächen zu, die sich meist bis tief in die Nacht zogen. Man klebte so aufeinander, die Zeit die man gemeinsam verbrachte war so intensiv und beinahe jeder war alleine gekommen wie ich. Mit dem Zug, dem Bus, dem Auto. Hatten alle ihre Welten zuhause vor ein paar Wochen verlassen und fanden sich nun gemeinsam an einem abgelegen Ort in den Bergen wieder. Ein Ausnahmezustand der nahezu zwangsläufig zu neuen Freundschaften führt. So viele verschiedene Leute, die durch den gemeinsamen Umstand des Filmprojekts zusammenwuchsen. Man trank gemeinsam, verlor sich in philosophischen Angelegenheiten oder purer Blödelei. Man erzählte von sich und hörte anderer Leute Lebensgeschichten. Man tauschte Kuchenrezepte, Yogatipps und Lieblingsmusik. Weil doch alles so schön gewesen war, so nah, so voll, so rund. Weil man sich so wohl in dieser kleinen Welt gefühlt hatte und nicht wieder raus wollte. Weil man wusste, dass die Wege aller Anwesenden nun wieder in die unterschiedlichsten Richtungen führen würden - wie am Praterstern. Und weil man nicht wusste ob es stimmte, verwirrter smiley man sich im Leben immer zweimal trifft. Und so fuhr man wieder mit einem aufgewühlten Herzen ab - grad wie man gekommen war. Und doch scheint die Welt nun eine Neue zu sein. Es ist darüber hinaus ein Markenname der gleichnamigen Firma Lensbaby Inc. Ein mit einem Lensbaby-Objektiv aufgenommenes Bild ist nur im Bereich des Schärfepunkts scharf, rundherum nimmt die Schärfe zunehmend ab. Der Ort der Schärfe kann durch Verbiegen des Objektivs frei gewählt werden. Frau Dietlinde Mang wurde vor 81 Jahren im Liebhartstal, das heute Teil von Ottakring ist, geboren. Gemeinsam mit zwei Schwestern wuchs sie in eben jenem Haus auf, das ihr Großvater und ihr Vater damals selbst gebaut hatten und in dem Frau Mang heute immer noch lebt. Inzwischen teilt sie das Haus mit einem ihrer beiden Söhne und dessen Familie. In lebendigen Bildern schildert sie Vergangenheit und Gegenwart. Mang: Von der Maroltingergassen her in Richtung stadtauswärts waren alles Gärten, riesige Gärten. Die ganzen großen Bauten, die jetzt hier stehen, gab es alle nicht. Das erste richtige Haus, das gebaut wurde, war der Bockkeller. Dann der Bisinger, ein Wirtshaus. Damals hat es ja nur Bierwirtshäuser gegeben. Da sind die Leute am Sonntag mit Kind und Kegel hinausgepilgert, haben ihr Essen im Packerl mitgehabt und haben Bier getrunken. Und wir Kinder haben ein Kracherl gekriegt. Da hat man sich getroffen. Das Annerl Demuth zum Beispiel. Das war eine der letzten Wiener Sängerinnen, die war sehr berühmt, die hat dort einen Heurigen gehabt. Außerdem hat es einen Sportplatz gegeben, da sind die Schulen immer hingegangen, da wurde im Winter aufgespritzt auf den Sand und wir haben eislaufen gehen können. Und einen Bauern haben wir da draußen gehabt, den Herrn Kraus, der hat Schweindeln gehabt und Kühe. Mit den Pferden ist er mit einem großen Bottich von Gasthaus zu Gasthaus gefahren und hat für seine Schweindeln den Trank geholt. Und auf der anderen Seite vom Bauern war der Friedhof — da hat sich ja nicht viel geändert. Damals war ja der Friedhof noch was. Das hätten Sie erleben müssen, ein Allerheilgen damals. Da sind die Leute zu Hunderten hinaus. Die Straßen waren schwarz vor Leuten, die da hinausgegangen sind. Oder zu Fronleichnam — da ist wirklich ganz Ottakring dazugekommen zu den Prozessionen und die Blasmusik hat gespielt. Außerdem hat es noch richtige Begräbnisse gegeben — mit schwarzen Pferden und silbernen Kutschen, wie zu Kaisers Zeiten, mit den Pompfinebrern. Aus dem Französischen von den pompes funèbres, die Leichenbestatter. Die haben so spezielle Hüte getragen und waren ganz schwarz und silbern. Getragene Lieder, wenn man zum Grab gegangen ist. Das war ja früher was — Friedhof, das war was. Was da für ein Aufwand betrieben wurde — solche Kränze. Und wir Mädchen wurden aufgeputzt zu Allerheiligen, mit Handschuh und Manterl und Haube. Das war eine Tradition, die mir viel mehr geblieben ist als Weihnachten zum Beispiel. Weihnachten wurde bei uns nicht so groß gefeiert. Und neben dem Friedhof war eine große Gärtnerei. Die hat Glashäuser gehabt, die in die Erde eingebaut waren — da musste man ein paar Stufen hinuntergehen. Ich war dort die schönste Petersilienpflückerin. Die war schon über neunzig, verwirrter smiley Frau Lehner, als sie in den 60er-Jahren dann weg hätt müssen, weil der Pachtvertrag ausgelaufen ist, da hat sie sich im Glashaus erhängt. Danach wurden dort die Heimhäuser hin gebaut. Und so wird halt eins fürs andere dazu gebaut. Die Straßen können den Verkehr, der dadurch entstanden ist, ja schon gar nicht mehr aufnehmen. Es hat ja keine Autos gegeben. Nur Wenige haben eines gehabt, wie mein Vater zum Beispiel und der Herr Schön von der Knopffabrik in Ottakring. Also waren keine Autos auf den Straßen und wir konnten im Winter die Liebhartstalstraße und die Gallitzinstraße runter rodeln und Schi fahren. Man hat bis runter zur Straßenbahn fahren können. Und zum Einkaufen — da gibt verwirrter smiley ja heute gar nichts mehr. Früher hat es eine Trafik gegeben und ein Eisgeschäft, da hat es den ersten Fernseher gegeben. Ein Milchgeschäft, ein Lebensmittelgeschäft, ein Fleischhauer, ein Friseur. Dann die schöne Kastanienallee und der Wachmann, der noch mit dem Hund herumgegangen ist. Die Straßenlaternen waren noch Gaslaternen, bevor die Straßenleitung gekommen ist. Ja, vor achtzig Jahren war alles sehr anders. Und in achtzig Jahren wird alles noch anders sein. Und jetzt komm ich schön langsam selber dorthin, wo ich es nimmer mehr versteh. Im Dezember wird ein zweiter Interviewteil mit Frau Mang in der Grätzelzeitung Liebhartsblatt erscheinen. Die Drehtage meines diesjährigen Highlights haben begonnen. Voll nervöser Freude bin ich in den Zug gestiegen - Rucksack und Tasche, Thermoskanne und Wollmütze. Mein Ziel war auf über 1. Ein Kollege saß im selben Zug ein paar Sitzplätze weiter vorne. Wiener Schmäh, trocken, leicht grantig auf die freundliche Frage des Zugservices ob man etwas trinken möchte: Na, wenn i ned rauchen darf, brauch i a nix zum Trinken. Wir hatten beide unser Zugticket von der Produktion zugeschickt bekommen, und als der Schaffner das Handyticket des Kollegen unter die Lupe nahm, fragte er mit strenger Miene: Und Sie san die Frau Julia. Des glaub i eher ned. Ich warf verwirrter smiley Arm in die Luft wie eine Einser-Schülerin und rief über die Köpfe der anderen Passagiere: Das bin ich. Hallo, ich, das bin ich. Der brummige Wiener winkte zurück zu mir. Ich hab mir dich viel älter vorgestellt. Der Schaffner nun vollends verwirrt: Sie haben ein gemeinsames Ticket und kennen sich nicht. Er hatte allerdings keine Geduld, meine verwirrter smiley Antwort abzuwarten und verließ uns kopfschüttelnd. Die weitere Zugfahrt verlief unaufregend, die Strecke in den Westen Österreichs kenne ich ja auch schon in- und auswendig. Bei jeder Haltestelle sprang er für einige Sekunden aus dem Waggon und nahm hektisch zwei, drei Züge seiner angefangenen Zigarette. Zehn Minuten vor dem endgültigen Ausstieg stand er schon mit Sack und Pack und Zigarette neben mir und freute sich wie ein Kleinkind auf das Glöckchen des Christkinds. Auch das Hotel im kühlen Bergdorf ließ er mich alleine betreten, weil er erst noch Eine rauchen musste. Mich fuhr der Lift mit den vielen kleinen Schneemännern, Skifahrern und rodelnden Kindern an den Wänden inzwischen in den 4. Stock und ich betrat mein Zimmer, in dem ich die nächsten Tage wohnen sollte. Rosarote Streifen an den Wänden, rosarote Rüschen ums Bett, rosarote Couch. Fliesen mit Blümchen und buntem Obst zierten Badezimmer und Klo. Verzückt hüpfte ich durch die Räume. Frühstück mit der ganzen Filmcrew. Früher oder später musste es ja so kommen. Ich war in meinem Schauspielerleben bereits Mordopfer, Verdächtige, Bedrohte, Mörderin, da war es nur eine Frage der Zeit bis ich Uniform tragen würde. Eine spannende Erfahrung: man fühlt sich gleich wesentlich stabiler und breiter, sobald man die schweren, schwarzen Stiefel trägt und den Gurt um die Hüften gelegt bekommt. Sofort wird einem klar, warum PolizistInnen so oft die Daumen am Gurt vorne mittig einhängen und bedächtigen Schrittes die Straße entlang schlendern. So patrouillierte ich also in den Hotelgängen und wartete auf meinen Einsatz. Pause machte ich, in dem ich mich seitlich mit der Schulter an die Wand lehnte. Auch diese so klischeehaft typische Haltung eine logische Folge des Kostüms, denn die am Gurt hängenden Gerätschaften machen das Hinsetzen kompliziert und lassen nicht zu, dass man sich mit dem Rücken an die Wand lehnt. Und dann endlich: Julia, verwirrter smiley. Ich war an der Reihe. Meine ersten Szenen begannen mit wenig Text für mich. Es ging nur darum, das ich an eine Tür klopfte, einen Namen rief, forderte man möge aufmachen, an der richtigen Stelle stehen blieb, den Arm bis zur richtigen Höhe anhob, den anderen Arm bis zu einer anderen Höhe, dann einen Satz, nochmal eine andere Markierung am Boden - nicht weit weg - nur ein wenig mehr seitlich, sodaß mich die Kamera im Anschnitt sehen konnte und der Kollege Licht bekam, zuhören, reagieren, aber nicht zu viel und vor allem: nicht die Sätze der Kollegen stören. Dann leicht aufdrehen, den zweiten Satz sagen - ja, nein, ein bisschen anders. Mh…, nein, noch ein bisschen anders. Ja, und jetzt ein wenig verwirrter smiley wie vorhin und ein bisschen so wie beim ersten Mal und aber auch noch ein bisschen anders. Und die Hand ein wenig höher, in die andere Richtung drehen, zwei Sekunden länger warten vor dem letzten Blick, der… hm… ja, nein, auch ein bisschen anders sein sollte. Aber nicht zu viel anders. Parallel wurden Bildausschnitt, Kamerafahrt, Lichtstimmung und Ton angepasst, die Nase wurde abgetupft, einzelne Verwirrter smiley aus dem Gesicht gestrichen, der Gurt von hinten zurecht gerückt, das Hemd glatt gestrichen, Requisiten wurden mir in die Hand gedrückt und wieder abgenommen und die Regieassistenz rief mir nochmal in Erinnerung, was ich alles nicht vergessen sollte, wenn gleich der nächste Take verwirrter smiley. Dass man selbst in einer Szene in der man quasi nur dabei steht so viele Dinge verabsäumen und versemmeln kann, ist erstaunlich. Immer nervöser werdend bemerkte ich mit welcher Leichtigkeit mein erfahrener Kollege in einen gelben Bademantel gehüllt die Hauptrolle füllte und führte. Wie er genau zu wissen schien, was es brauchte und was er dafür tun musste. Ich beobachtete ihn so genau, dass mir am Ende des Drehtages vor Anstrengung die Augen brannten und der Kopf sich drehte. Vollkommen erledigt fiel ich ins rosarote Bett. Am nächsten Morgen wachte ich sehr abrupt auf. Kerzengerade saß ich im Bett und verstand schlagartig, was der Regisseur gestern von mir gewollt hatte. Aber leider: Was liegt, das pickt. Ich hätte mich ohrfeigen können - wieso hatte ich gestern nicht kapiert. Wieso hatte ich das so doof gespielt, das war nun doch wirklich nicht schwer gewesen. Und wie blöd ich mit den Augen gerollt hatte die ganze Zeit. Die Erinnerung an den vorangegangenen Tag ließ mich leicht schwindelig zurück ins Kissen sinken. Verschämt tauchte ich beim nächsten Frühstück auf und nahm mir fest vor am zweiten Tag alles anders zu machen. Unglücklicherweise musste ich auch in dieser Situation so lachen, dass sich meine Reue und mein Schuldbewusstsein wohl nicht so direkt übersetzten. Trotz all meiner Fauxpas und meiner Unsicherheiten war ich durchgehend nahezu hysterisch glücklich. Als ich in meine drehfreie Zeit starten und abreisen musste, hätte ich fast geweint. Einzig der Gedanke in ein paar Tagen wieder am Set stehen zu dürfen hielt mich bei Laune. Und so schreibe ich nun aus Wien einen Zwischenbericht und beteuere nochmal meinen Vorsatz mindestens tausend Mal cooler in die zweite Runde zu starten. Ich klopfe auf Holz und freue verwirrter smiley auf die nächste Geschichte die das Leben schreibt. Erst war ich etwas irritiert - erkennt man an meinem Kaufverhalten, dass ich nicht in einer Partnerschaft lebe. Kaufe ich zu viel Schokolade. Damit nicht nur glückliche Paarhälften, sondern auch glückliche alleinstehende Personen ihr Glück in Form von Münzen und Scheinen mit der Wirtschaft teilen können. Nicht ganz sicher, ob ich mein Singledasein feiern möchte, hab ich das irritierende Mail gelöscht und einige Augenblicke ein bisschen böse auf den Bildschirm gestarrt. Die Zweisamkeit feiert man gemeinhin gerne. Februar, sondern auch am Tag der Hochzeit und dessen Wiederkehr in den darauffolgenden Jahren. Ebenso wird gerne der Tag des ersten Treffens, des ersten Kusses, der ersten Nacht oder sonst etwas Erstem hervorgehoben. Man hat ein Lied zu dem man verwirrter smiley erste Mal getanzt hat, ein Getränk das den ersten gemeinsamen Rausch begleitet hat, eine auf einer Serviette skizzierte Zeichnung von ihm die sie gemacht hat als sie ihn das erste Mal gesehen hat. Und es gibt ein Lokal in dem man Hausverbot hat, weil man das Waschbecken im Klo gemeinsam demoliert hat. All diese Erinnerungen werden in Bildern an den Wänden der gemeinsamen Wohnung und in Form von Bierdeckeln, Lippenstiften, Briefen und Postkarten, Parfums und getrockneten Rosen in einer Schuhschachtel unterm Bett aufbewahrt. Gästen, die sich die Fotos an den Wänden anschauen, wird dann vom ersten gemeinsam Urlaub erzählt, in dem man sich nur gestritten hat und erst am letzten Tag versöhnen wollte. Oder wie man hier auf dem nebeligen Foto - zwei düster dreinblickende Gesichter mit dicken Mützen und hochgezogenen Schals - die Golden Gate Bridge besucht aber nicht gesehen hat. Diese und andere Geschichten ruft man sich dann in Erinnerung, wenn man an einem auserkorenen Jahrestag im Lokal mit dem inzwischen erneuerten Waschbecken sitzt und einen White Russian trinkt, obwohl man den nach all den Jahren eigentlich nicht mehr wirklich mag. Aber die Süße des Getränks gehört zum Ritual das die Anfänge der Beziehung würdigt wie die roten Herzen zum Valentinstag. Ich kauf mir meine Blumen halt selber. Und was hänge ich mir an die Wände: Mich. Im Nebel vor der Golden Gate Bridge steh ich mit meiner Freundin Nina. In den Bilderrahmen daneben Kinderzeichnungen von meinen Babysitterkindern, Fotos von meinen Geschwistern, Postkarten aus Paris, Virginia, vom Meer und aus dem Schnee, Glückwünsche zum Geburtstag und zu Premieren. Ich schaue mich um und sehe im Scherenschnitt aus Mexiko meine Eltern, in den Kinotickets an der Pinnwand Nächte die ich lachend verwirrter smiley blödelnd mit einem vergangenen Freund verbracht hab und der Teppich am Boden ist ein Stück Vorarlberg, das ich mit nach Wien gebracht hab. Mein Blick wandert über das Gewürzregal, in dem Gewürze aus Australien und vom Naschmarkt stehen, die Bücher am Couchtisch geliehen, der Kissenüberzug ein Mitbringsel aus Marokko und den Wohnzimmersessel hab ich mit Vitus gemeinsam in der U-Bahn nach Hause geschleppt. Alles erinnert mich an etwas, alles hat Bedeutung, alles erzählt mir eine kleine Geschichte. Und alle kleinen Geschichten zusammen ergeben ein buntes Bild, ein schönes Bild, das Bild meines Lebens. Ich hüpf ins Bett mit nur einem Bettwäscheset - halb voll, sag ich laut vor mich hin. Ich streck alle Viere in einem großen X von mir. Halb voll ist manchmal sogar ganz voll. Derzeit hab ich gar keine große Lust zu kochen oder backen. Es wär mir lieber, jemand würde für mich in der Küche stehen und den Kochlöffel schwingen. Aber ich hatte heute so einen Gusto auf Cookies - und die gekauften mag ich halt nicht. Die Lust besiegte die Unlust und jetzt riecht's bei mir in der Wohnung wie im Paradies. Das Gute an den selbstgemachten Cookies ist außerdem, dass man nicht alle auf einmal essen muss. Bei den Gekauften geht das ja gar nicht. Na, die müssen immer gleich weg. Nicht so heute, denn den Cookieteig bzw. Deswegen ist das Rezept diesmal für eine größere Menge konzipiert. Und so muss ich die nächsten Male wenn mich die Cookie-Lust überfällt auch nicht lange in der Küche stehen. Das Rezept ist ähnlich wie das derdie bisher meine Lieblinge waren. Aber der Walnussbaum hat dieses Jahr besonders viele und gute Nüsse abgeworfen, also gibt es eine neue Variante, die den bisherigen Gewinnern stark Konkurrenz macht. Rezept und Tipp zum Einfrieren stehen wie gewohnt unten. Weiche oder geschmolzene Butter, Kokosöl, Vollrohrzucker, Birkenzucker, Vanille und Salz mit dem Ei schaumig schlagen. Walnüsse zufügen und kurz mitrühren. Mehl und Backpulver vermengen und gemeinsam mit der Lieblingsgeheimzutat kurz unter die Buttermasse rühren. Danach die gehackten Mandeln und die Schokolade. Teig mindestens 1h oder aber über Nacht kühlstellen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Etwa 20 - 22 walnussgroße Portionen auf den Blechen in etwas Abstand zueinander positionieren. Bei 175° C im vorgeheizten Ofen in der Mitte ca. Die Cookies sind immer weich, wenn sie aus dem Backofen kommen und härten dann noch etwas nach. Erst nach der ersten Kühlphase — nach ca. Nebeneinander liegend einfrieren und erst wenn die flachen Teigkugeln gefroren sind in Tupperware oder Gefriersack in der Tiefkühltruhe aufbewahren. Die gefrorenen Cookies ins heiße Backrohr schieben und 12 — 13 Minuten backen. Zwei Frauen sitzen hinter der Spiegelwand, die den Raum in der Mitte teilt, die Köpfe mit Handtuchturbanen bedeckt, verwirrter smiley Gesichter hinter Frauenmagazinen versteckt. Eine junge rundliche Frau mit dunkel geschminkten Augen und punkig pinken Strähnen in den Haaren kehrt den Boden. Die Stimme hoch und sanft überrascht mich. Der Verwirrter smiley wird gleich bei mir sein. Alles still bis auf den Besen, der weich wie die Stimme verwirrter smiley Friseurin über den Boden fegt und abgeschnittene Haare einfängt. Der Andi hat blondierte Haare mit einem dunklen Ansatz. Ich kann nicht einordnen, ob das modern oder nachlässig ist. Da er um einige Jahre jünger zu sein scheint als ich, tippe ich allerdings auf ersteres. Der Andi grinst breit und befördert mich mit einer schwungvollen Begrüßung auf den Lederstuhl gegenüber der beiden bereits sitzenden Damen auf der anderen Seite der Spiegelwand. Man weiß nie, wie die Welt hinterher aussehen wird. Schon als Andi nur zur Bürste greift zucke ich zusammen. Vor der Bürste fürchte ich mich fast mehr als vor der Schere. Ich bin nicht schmerzempfindlich, aber jedes Mal, wenn mir jemand die Haare kämmt, habe ich Angst, es werden mir zu viele Haare ausgerissen. Ich hab ja nicht mehr so viele. Also wiege ich den Kopf mit den Bewegungen der Bürste mit um den Zug auf die Haarwurzeln vermeintlich zu verringern. Aus den Augenwinkeln sehe ich, dass trotzdem viele Haare in der Bürste zurückgeblieben sind. verwirrter smiley Den Andi kümmert das nicht. Während er mir den Kopf einschäumt, erzählt er mir fröhlich von seiner Oma im Waldviertel mit der er unlängst gestritten hat. Es ist halt nicht immer einfach als Zwilling mit einer Skorpionoma. Ansonsten sind die Beiden aber so: Er kreuzt seinen Zeige- und seinen Mittelfinger, an denen der Schaum herabrinnt. Ich will keinen Conditioner im Haar. Weil ich später noch Haare färben verwirrter smiley zuhause. Und da darf kein Contitioner im Haar sein. Er muss mich halt dann nochmal kämmen nach dem Waschen und mir noch mehr Haare ausreißen, weil ohne Conditioner sind die Haare wirr. Ich mach einfach die Augen zu, bis mein Kopf wieder still steht und der Andi flötet: Sodala. Was machen wir denn heute. Seit Jahren will ich nun schon Stirnfransen, war aber immer zu ängstlich, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Regelmäßig stehe ich vor dem Badezimmerspiegel zuhause, nehme die vordere Haarpartie hoch und drücke mir die Haarenden wie einen großen Pinsel auf die Stirn. Dann kneife ich die Augen leicht zusammen - so kann ich mich der Illusion besser hingeben verwirrter smiley zupfe ein bisschen herum, drehe den Kopf links und verwirrter smiley und lasse die Haare dann ganz plötzlich wieder fallen und schiebe sie wie gewohnt zur Seite um den Unterschied beurteilen zu können. Jedes Mal gefalle ich mir mit den langen, gewohnten Haaren besser. Aber ich sage mir, dieses Pinselponymanöver ist mit ziemlicher Sicherheit verwirrter smiley das, was ein echter Pony sein würde. So kann man das doch nicht erkennen. So ein ausgefranster Pinsel ist ja kein Haarschnitt. Und dann halt ich mir das Haarbüschel nochmal hoch und kneife die Augen noch etwas fester zusammen. Das muss doch einfach gut aussehen. Bei der Frau auf dem Unterwäschewerbungsplakat von Skiny sieht das auch super aus. Der Andi fragt nochmal, was wir denn heute machen. Ich blicke ihm im Spiegel besorgt entgegen, beiße mir auf die Unterlippe und sage dann verzagt: Ich weiß es nicht. Die Frauenzeitschriften mir gegenüber werden etwas gesenkt und gehobene Augenbrauen schieben sich synchron über den Rand des Lesematerials. Kritische Blicke treffen mich durch den Spalt in der Spiegelwand. Ich drehe mich also zum Andi um und erkläre ihm direkt um welches Bild verwirrter smiley Vorstellungen kreisen. Ich hab nämlich eines mit. Ich weiß natürlich, dass die Friseure das hassen, wenn man ihnen Bilder von Kate Moss bringt und sagt: So will ich ausschauen. Solche Bilder sind der Todfeind der Friseure. Gegen solche Bilder haben sie keine Chance. Wenn jemand so ein Bild mitbringt haben sie schon verloren noch bevor sie angefangen haben. Also verpacke ich die Bildzeigeaktion in eine Begleiterklärung, die ich so hastig aufsage wie die Sprecherinnen der Apotheken- und Arzneiwerbungen ihr Gsatzl. Ich wisse eh, dass ich nicht so aussehe wie die Frau am Bild, aber sie habe eben auch eher dünne Haare vorne, also habe ich mir gedacht, vielleicht würde das bei mir dann ähnlich wirken. Der Andi zieht die Luft durch die Nase ein und hält sie kurz an. Er schaut unbewegt auf das Bild von der blonden Frau mit den langen, glatten Haaren. Dann sieht er mich an, legt den Kopf etwas schief, kneift die Augen zusammen wie ich das vor dem Badezimmerspiegel immer mache und sagt, er könne sich das schon vorstellen. Aber am Ende des Satzes steht ein Fragezeichen. Ich kann mir das schon vorstellen. Die Stimme geht hoch, die Augen werden noch schmaler. Als trainierte Schauspielerin erkenne ich die Anzeichen natürlich sofort: Der Andi kann sich das nicht vorstellen, dass ich jemals so aussehen werde wie verwirrter smiley Frau am Bild. Vermutlich meint der Andi, Stirnfransen sind das Letzte was wir heute machen sollten. Vermutlich meint der Andi bei mir und meinen Haaren ist überhaupt Hopfen und Malz verloren. Aber der Andi erkennt die flehende Verzweiflung in meinen Augen und sagt nochmal: Oh ja, ich kann mir das schon vorstellen. Die Skepsis nun in meinem Gesicht drehe ich mich zurück zum Spiegel und starre mich an. Jetzt nimmt Andi einen Haarbüschel von meinem Hinterkopf Aha, von hinten also. So verharren wir beide einige Sekunden, beide die Augen halb zugekniffen, wie ein Standbild im Spiegel. Ich sage immer noch nichts. Da beschließt der Andi, mir ein paar Minuten zu geben. Ich soll ihn rufen, wenn wir wissen, was wir heute machen. Die Frauenzeitschriften von gegenüber werden geräuschvoll umgeblättert. Dahinter jetzt nur die Turbane sichtbar und lange, lackierte Fingernägel. Ich kaue mir fast die Unterlippe wund. Er hat nicht so lange warten können, bis ich ihn rufe. Ich glaub, das wird gut. Die wachsen ja eh wieder nach. Dann sagt der junge Andi noch, man wird im Alter wahrscheinlich immer weniger mutig. In jüngeren Jahren nehme man sich solche Verwirrter smiley nicht so zu Herzen. Etwas erschüttert pflichte ich ihm bei und trotzdem, noch kleinlauter nun: Beim nächsten Mal dann, Andi, ok. Heute bitte doch nur nachschneiden. Na gut, dem Andi ist es wurscht. Er macht mir das gerne so wie ich das will. Und wie wäre das denn bitte. Wie viel sollen wir den nachschneiden. Vorne etwas länger oder doch gerade rum. Wie in Zeitlupe hebe ich die Schultern und lasse sie resigniert wieder fallen. Dass selbst beim Nur-Nachschneiden so gravierende Entscheidungen zu treffen sein würden, war mir nicht klar gewesen. Nun kann ich die Verzweiflung auch in Andis Augen lesen. Fast flüster ich: Mach einfach wie du meinst. Die Turbandamen rollen nun hinter ihren Schutzschilden mit den Augen - ich kann das spüren. Aber der Andi lässt sich das nicht zweimal sagen. Schnell greift er zur Schere und legt los. Was ich an Zeit bisher vertrödelt hab, holt er beim Schneiden wieder rein. Keine Hemmungen hat er da, der Andi. Nie verwirrter smiley ich einen Friseur so schnell schneiden gesehen. Hände, Schere, Kamm, wuscheln, Kamm, Schere, fertig. Fönen werde ich mich zuhause. Das will ich dem armen Andi nicht auch noch zumuten. Er hilft mir noch in die Jacke und ringt mir ein Versprechen ab: Wenn ich mich denn dann doch endlich für die Stirnfransen entscheide, dann darf aber er das machen - der Andi aus dem Waldviertel. Ich hebe die Hand zu einem Salut an die Stirn und deute damit die Ponylänge an, bevor ich mit nassen Haaren den Friseursalon verlasse, erleichtert darüber, alles heil überstanden zu haben. Die Welt sieht aus wie immer. Ich sehe aus wie immer. Und dieses Mal ist mir das recht. Wir sitzen auf der Terrasse, auf der Renate schon als Kind saß — Blick auf den Donauturm. Renate hat mich in ihr Elternhaus in Floridsdorf eingeladen. Wir sind hier am Bruckhaufen, wie sie mir erklärt, eine Gegend, die einst eine Müllablagerungsfläche war und wo es Ende der Sechziger, als ihre Eltern hier spottbillig einen Grund gekauft und darauf gebaut haben, noch wesentlich weniger Nachbarn gab. Sie erzählt viel von ihrer Kindheit, davon wie es war, hier aufzuwachsen, spricht vom Gefühl der Freiheit, das sie hier empfindet, von der Verbundenheit mit diesem Ort und dem schicksalshaften Haus, das sie immer noch ihr Zuhause nennt. Renate: Ich hab mit einundzwanzig geheiratet und bin am Tag meiner Hochzeit in den achten Bezirk gezogen. Das ist mir schon schwer gefallen. Da hab ich erst gesehen, wie gut es mir hier gegangen ist — zuhause. Ich hab hier nix machen brauchen als Mädchen und hab ein wunderschönes Leben gehabt. Und dann auf einmal hab ich einen Haushalt gehabt. Julia: Vorher noch nie etwas gemacht und dann von einem Tag auf den andern einen Haushalt. Jetzt hast einen Mann, der will was zum Essen. Du musst einkaufen, du musst Wäsche waschen. Ich hab sehr Heimweh gehabt. Vor allem der Garten ist mir abgegangen. Ich bin dann jedes Wochenende raus gefahren nach Floridsdorf. Mein Leben lang war das so — jedes Wochenende hier. Meine Mama hat immer aufgekocht und wir haben geplaudert. Mein Vater war eher der ruhige Typ, der hat meistens was im Garten gemacht. Julia: Was war die Lieblingsspeise bei der Mama. Die Mama hat alles gut gemacht. Echte Rindsuppe mit Beinfleisch, Leberknödel und Grießnockerln. Ich bin da sehr verwöhnt worden. Julia: Sind die eigenen Kochkünste irgendwann auch noch gewachsen. Mein Glück war, dass mein Mann mich trotzdem immer so gelobt hat. Ich war schon immer sehr kontaktfreudig und hatte einen großen Freundeskreis. Ich versteh die Leute nicht, die zuhause sitzen und jammern, dass sie so einsam sind. Ich sag immer, es wird nicht jemand kommen und an der Türe klingeln wenn man nur auf der Couch sitzt und fernsehschaut. Um Leute kennenzulernen muss man raus gehen. Zuhause sitzen und rumgrübeln ist das Allerdschlechteste, was man machen kann. Wir brauchen uns ja gegenseitig, wir Menschen. Was ist man schon alleine. Alleine ist man gar nichts. Wir brauchen uns gegenseitig als Gesellschaft und als Gemeinschaft. Julia: Eine beneidenswerte Qualität, wenn man so unerschrocken Kontakte knüpfen kann. Renate: Ich grüße auch gerne. Ich mag es wenn jemand schon von weitem winkt. Und ich habe auch vor niemand Angst. Bürgermeister, Ämter — ich kann zu jedem hingehen und reden. Und mein Mann war eben auch ein sehr kontaktfreudiger Mensch. Wir waren oft die ganze Nacht weg und sind erst in der Früh nachhause gekommen. So haben wir uns auch kennengelernt, im Chattanooga am Graben. Er hat genau zu mir gepasst. Er war lustig, fröhlich und ich hab mir viel von ihm abgeschaut, wie er mit Leuten umgeht. Deswegen hab ich auch keine Verwirrter smiley. Das war einfach nie Meins — Kinder, Küche, Haushalt. Ich wollte nicht zuhause bleiben mit einem kleinen Kind. Und dann das Ganze mit Kindergarten, Schule. verwirrter smiley Julia: Warst du immer zufrieden mit dieser Entscheidung. Renate: Es ist mir nie etwas abgegangen. Nur jetzt denk ich mir manchmal schon, alle meine Bekannten haben Kinder, also erwachsenen Kinder, sind teilweise Großeltern. Jetzt hätt ich gern einen erwachsenen Sohn oder Tochter, ja. Dafür hab ich halt alle diese Sorgen nicht, die man mit Kindern auch hat. Meine Ehe hat nur sechs Jahre gedauert. Wir sind im Guten auseinandergegangen. Nach der Scheidung verwirrter smiley ich ein Singleleben geführt, das ich sehr genossen hab. Ich hab allerdings auch alle Kosten alleine getragen, aber das ging. Ich hab meinen Beruf gehabt. Ich war Anwaltssekretärin im ersten Bezirk und hab da Karriere gemacht. Und zum Ausgleich bin ich am Wochenende eben immer nach Hause zu meinen Eltern gefahren. Und es war eigentlich so gedacht, dass ich dann einmal hier einziehe und als einzige Tochter das Haus übernehmen werde. Das wäre mein Herzenswunsch gewesen. Ich hab mir vorgestellt, dass ich hier auf der Terrasse mit Blick auf den Donauturm frühstücken werde und auf mich schauen werde. Aber das war dann alles nicht so. Renate: Ich habe meine Wohnung in der Stadt aufgeben und bin hier her gezogen zu meinen Eltern. Im ersten Stock oben hab ich ja alles — Wohnzimmer, Schlafzimmer, Klo, Bad. Und von dort aus wollte ich so nach und nach alles renovieren. Weil das Geld hab ich gehabt. Es ist ja alles alt, die Heizung, Fliesen im Bad und so. Aber da war ich nicht willkommen. Renate: Jetzt verstehe ich es vielleicht. Meine Eltern hatten auch ihren Tagesablauf. Und dann bin ich dazugekommen. Sie haben sich in ihrem Leben gestört gefühlt. Dabei ist das ja jahrelang alles für mich so bereitgestanden. Die Zimmer sind noch immer so wie früher. Und die Renovierung wollte ich gemeinsam mit ihnen machen. Aber nein, sie wollten nicht. Und auf einmal war ich da so. Ich war auf einmal nix. Obwohl wir uns so gut verstanden hatten. Aber das ging dann nicht. Das hat mich schon gekränkt, dass keiner daran gedacht hat, dass ich das Haus vielleicht einmal weiter verwenden möchte, dass niemand mit mir Zukunftspläne gemacht hat. Julia: Du bist also wieder ausgezogen. Renate: Ich habe drei Jahre lang eine Wohnung gesucht. Und genau, als ich endlich eine gefunden und den Mietvertrag unterzeichnet hatte, ist mein Vater gestorben. Meine Mama hat dann also alleine gewohnt und sich nicht um das Haus gekümmert. Im Stiegenhaus hat es geschimmelt aber sie wollt einfach nichts machen lassen. Ja, und so hat sie alleine gelebt, obwohl sie gar nicht alleine leben wollte. Julia: Und du auch nicht. Aber es hat einfach nicht funktioniert mit der Mama und mir. Jetzt ist sie vor knapp einem Jahr ins Altersheim gegangen. Und sie will nicht mehr zurück ins Haus. Interessiert sie einfach nicht mehr, was mit dem Haus ist. Ich hab mir gedacht, vielleicht will sie am Sonntag wenigstens her kommen und wir könnten gemeinsam hier sein. Aber es interessiert sie nicht mehr. Sie will auch gar nicht mehr rausgehen. Sie ist glücklich im Heim. Sie bastelt und zeichnet und braucht keine Betreuung, es geht ihr gut. Ich hab schon so ein Packerl Zeichnungen. Julia: Das heißt, das Haus gehört jetzt dir. Renate: Ja, aber ich weiß nicht mehr, ob es sich rentiert so viel Geld in die Renovierung zu stecken, die inzwischen nötig wäre. Es läuten auch immer wieder Leute an und fragen, ob ich verkaufe. Aber das kann ich mir nicht vorstellen, dass ich hier am Haus vorbei gehe und es wohnt wer anderer drin. Julia: Und was wirst du dann damit machen. Renate: Das ist noch ungewiss. Dieses Haus ist mein Schicksal. Und in einem gewissen Alter ist natürlich klar, dass ich nicht ewig die Mutter hab, aber sie geht mir schon sehr ab. Sie ist wie weg — ruft nie an, fragt nichts mehr, interessiert sich für nichts mehr von mir und ist nur noch im Heim. Solange es ihr gut geht und sie glücklich ist, ist das ok. Aber ich würd viel dafür geben, wenn sie da jetzt sitzen tät und wir würden lustig plaudern. Man lagert, man verwirrter smiley, man kocht zu Kompott oder Mus ein, man macht Apfelstrudel und Apfelkuchen. Hier ein Apfel-Streusel-Kuchen-Rezept mit Kamutmehl und viel Zimt. Weil mit Zimt kann nichts schief gehen. Für den Teig Butter und Kokosöl auf niederer Temperatur schmelzen. Trockene Zutaten in einer Schüssel mischen und die geschmolzene Butter-Kokosöl-Mischung darüber gießen. Das Ei beifügen und alles mit einem Löffel gut verkneten. Für den Guss Creamcheese, Milch, Zucker und Ei mit einem Schneebesen vermischen. Äpfel in die mit Teig ausgelegte Kuchenform füllen, erst den Chreamcheese-Guss und dann die Streusel darüber verteilen. Bei 190° C im vorgeheizten Ofen in der Mitte ca. Ober- und Unterhitze Nach dem Backen mindestens eine Stunde rasten lassen. Eventuell mit Eis oder Schlagobers servieren. Ich behaupte ja gerne, in Österreich gibt es das beste Brot. Das einzig wahre, richtige Brot. Klar, Frankreich bietet Baguettes, Croissants und andere Bäckereien wie kein anderes Land, aber Brot - rund, kastenförmig, körnig, würzig, nahrhaft und was zum Beissen - da hat Österreich die Nase vorne. In Wien bekommt man Brot von einigen exzellenten Bäckermeistern aus dem umliegenden Land. Aber es macht mir nach wie vor Spaß selbst zu backen. Das frische Brot aus dem eigenen Ofen zu holen, der Duft in der ganzen Wohnung, das Gefühl des Triumphs, wenn die Kruste kracht und das Innere des Brotes verwirrter smiley ist - all das läßt mein Brot noch besser schmecken als jenes vom Bäcker. Außerdem habe ich unlängst - wie bereits letzte Woche berichtet - entdeckt. Und so kann ich als Meisterin meines eigenen Brotes nun in den Teig mischen, was mir gefällt. Derzeit muss es Kamut sein. Das Farbergebnis ist wunderbar, der Geschmack ist wunderbar, die Kruste ist wunderbar. Dieses Brot wird an zwei Tagen gemacht. Am Vortag bereitet man den Brotteig vor, der über Verwirrter smiley rastet. Am nächsten Tag in der Früh ist der Teig bereit verarbeitet zu werden. Zum Backen benötigt man einen Gusseisernen Topf oder einen sehr robusten, dicken Stahltopf mit gut schließendem Deckel ohne Plastik- oder Glasteile. Verwirrter smiley Vortag alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Wasser, Apfelessig und Honig verrühren. Flüssigkeit über die verwirrter smiley Zutaten leeren und mit einem Kochlöffel verkneten. Mit Frischhaltefolie abdecken und 18 h bei Raumtemperatur gehen lassen. Am Backtag Teig auf eine gut bemehlte Unterlage gleiten lassen und mit Mehl bestäuben. Leicht flach drücken und eine Teigseite oben zur Mitte hin einschlagen, dann die gegenüberliegende Seite unten darüber schlagen. Wieder mit Mehl bestäuben und etwas flach drücken. Nun die jeweils anderen Seiten links und rechts einschlagen. Etwa so, wie wenn man ein Päckchen einpackt. Dabei nicht kneten, nur leicht flach drücken und einschlagen. Genügend Mehl verwenden, sodass nichts anklebt, aber auch nicht mehr. Ein Brotbackkörbchen mit Mehl bestäuben. Oder aber den Boden einer runden Form mit max. Kuchenform mit Backpapier auslegen und etwas Rand überstehen lassen. Teig-Päckchen rund formen und darin platzieren. Abgedeckt in einem warmen Raum ca. Backrohr mit dem leeren Topf auf der unteren Schiene 30 Minuten auf 250° C aufheizen. Topf nach 30 Minuten aus dem Rohr holen und Deckel abnehmen. Brot mit Backpapier in den heißen Topf setzen, Deckel drauf und sofort zurück in den Ofen. Nach 3o Minuten Backzeit das Brot aus dem Topf nehmen. Gitterrost in die Mitte des Ofens schieben, Temperatur auf ca. Es sollte eine gute Farbe annehmen und sehr krustig sein. Pünktlich zum Herbstanfang ist es heute regnerisch und kühl. Das Gute daran verwirrter smiley, dass man wieder Porrigde und Grießbrei essen kann. In Kindertagen gab es manchmal zum Frühstück Grießbrei, damals allerdings mit dem hellen, herkömmlichen Weizengrieß zubereitet, den ich nicht mehr so gerne verwende. Der in der westlichen Welt viel zu viel eingesetzte handelsübliche Weizen ist schon lange in Verruf geraten. Von Urkornarten durch Züchtungen inzwischen weit entfernt, wird oft darauf hingewiesen, dass er für die menschliche Gesundheit nicht förderlich ist, ganz besonders da er in der Regel in geschälter Form zum Einsatz kommt. In den meisten Speisen und Backwaren läßt sich Weizen wunderbar durch Dinkel ersetzen - geschält oder als volles Korn verwendet. Beim Grieß ist das verwirrter smiley schwierig, wie ich finde. Ersetzt man den gewohnten Weizengrieß durch Dinkelgrieß wird die Angelegenheit etwas pappig. Kamut ist der heute verwendete Name des alten Khorasan-Weizens, einer ursprünglichen Weizenart, die mehr Eiweiß und höhere Anteile an den meisten ungesättigten Fettsäuren, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen als herkömmliche, jüngere Weizensorten enthält. In Grießform also der wahre Goldgrieß. Kamut hat des hohen Eiweißgehaltes wegen ausgezeichnete Backeigenschaften. Gebäck, Brot, Kuchen und besonders Pasta gelingen hervorragend. verwirrter smiley Kamutgrieß ist in vielen Biogeschäften erhältlich. Wer den Luxus in Form einer Getreidemühle zuhause stehen hat, kann das ganze Korn kaufen und den Grieß selbst mahlen. Bei meiner Mühle ist die Einstellung dafür etwas feiner als Schrot. Siehe Zeichnung Man findet den Grieß-Mahlgrad ganz gut, wenn man das Gemahlene durch die Finger rieseln läßt und den richtigen Grad ertastet. Lediglich minimal längere Quellzeit ist einzuberechnen. Beim Grießbrei rührt man also fünf statt drei Minuten. Es kommt vor, in wenigen Situationen, in seltenen Momenten, dass ich tatsächlich nicht hungrig bin. Aber ich bin gefühlt immer hungrig. Woher das rührt und warum genau das nun so ist, weiß ich nicht. Ich habe viel darüber nachgedacht, habe viele Lösungen gefunden, immer wieder Erkenntnisse gehabt, aber so ganz ist es mir nicht klar woher mein konstanter Hunger rührt. Und schon gar nicht ist mir klar, was ich nun damit anfangen soll. Ich reagiere mit Nicht-haben-wollen, mit Verachtung und dem Versuch der Unterdrückung. Funktioniert hat das ja noch nie wirklich - Unterdrückung. Der Hunger bricht dann aber immer wieder durch. Er ist eben stärker als alle klugen und alle blöden Überlegungen, die ich dazu angestelle. Er lässt sich nicht verjagen, er schrumpft nicht, er ist immerwährend, zäh und stur. Um es mit Simone de Beauvoirs Worten zu sagen: Ich will vom Leben alles. Mein Hunger will vom Leben alles. Und das ist eben recht viel. Das ist vermutlich sogar ihm klar. Aber da scheißt er sich nix. Und er begrenzt sich auch nicht. Mit Essen alleine gibt er sich nicht zufrieden. Oder wohl eher: Ums Essen geht es ihm in erster Linie gar nicht. Aber das Essen ist halt griffbereit, ist bunt, riecht gut, macht Spaß, schmeckt, füllt, verbindet und macht vorübergehend Sinn. Ein Leben kann sich ganz gut um Essen drehen. Den Kaffee braucht man möglicherweise sogar. Und das Müsli eigentlich auch. Man kann sich vormittags überlegen, was man mittags essen möchte, kann die Einkaufsliste schreiben und wenn diese kompliziert genug ist, kann man durchaus den restlichen Vormittag damit zubringen, die Zutaten am Markt, im Biogeschäft, im Biosupermarkt, im regulären Supermarkt, im Drogeriemarkt, beim Fleischer ums Eck und beim Inder mit den vielen Gewürzen zu besorgen. Drei große Ringordner durchkämmen - die sind ja nicht alphabetisiert und haben kein Inhaltsverzeichnis, da über die Jahre ohne System gefüllt - nicht das Richtige finden, also Internet. Da verfliegen die Stunden, man muss ja vergleichen und abwägen und rausschreiben und dann was Eigenes aus mehreren Rezepten kreieren, teils weil man nicht exakt die richtigen Zutaten für nur ein Rezept hat, teils weil man alle Rezepte lecker findet, und größtenteils, weil es so langweilig verwirrter smiley einfach genau das zu tun was einem vorgeschrieben wird. Also entscheidet man sich für ein Medley aus drei Rezepten und ein paar eigenen Einfällen. Dadurch dauert das Kochen verhältnismäßig lange. So lange, man muss manchmal schon während des Prozesses was essen, weil man annimmt andernfalls zu verhungern bis das Gericht endlich fertig ist. Auf zwei, drei Stunden aufwendiges Kochen kommen dann fünf bis fünfzehn Minuten Essen. Außer man hat Gäste, dann dauert das Essen länger. Besonders weil man selbst am meisten redet, da hat man dann nicht immer die Gabel im Mund. Insgesamt isst man dann aber doch mehr als üblicherwerise - man sitzt ja stundenlang am Tisch nebst offenen, wohlriechenden Töpfen und bereits aufgeschnittenem Brot. Das würde sich ja auch nicht halten, wenn man das so aufgeschnitten in den Brottopf gäbe. Und diese unsinnig kleinen Reste von Essen, die überbleiben, in einem großen Topf zu lassen und für den nächsten Tag aufzuheben, das geht auch nicht. Das war unter Umständen jetzt mal das Mittagessen. Samstags zum Beispiel, weil man samstags aufkocht und einlädt, und um 16:00 Uhr erst den Geschirrspüler einräumt. Aber spätestens um 16:30 kann man sich schon wieder Gedanken über das Abendessen machen und die Chose verwirrter smiley von vorne. Irgendetwas muss man abends ja schließlich auch essen. Weil der Hunger nicht gut im Differenzieren ist. Ein voller Bauch bedeutet dem Hunger nicht satt. In den meisten Fällen bedeutet er sogar das Gegenteil - ein so voller Bauch, ein zu voller Bauch, macht einen nämlich träge und mißmutig, nicht satt und zufrieden. Also wird der Hunger grantig, unruhig und vollends irrational: Er schlägt eine zweite Nachspeise vor. Irgendwo beharrt er nämlich darauf, dass Zucker die Laune hebt. Es ist dem Hunger auch wurscht, dass einem schon ein wenig übel ist. Weder Tiramisu noch Tarte au Citron allerdings können die Situation noch retten und hinterher ist verwirrter smiley dann gänzlich verloren - und zwar für beide Seiten, für einen selbst, die man darniederliegt und sich nicht mehr rühren kann, aber auch für den Hunger, der keineswegs gestillt ist. So liegt man dann auf der Couch, die Hand auf dem Bauch, wünschte man hätte auf den Ratschlag eines Freundes gehört und sich einfach mal Melissengeist zugelegt, und verflucht den ewigen Hunger, diesen Hund. The meal isn't over when I'm full. It's over when I hate myself. Man wünscht sich inbrünstig, man würde statt zu Zucker zu Zigaretten greifen wie normale Leute. Oder der Hunger konzentriere sich auf Bewegung, frische Luft und Musik, wie bei diesen Superfitmenschen die man auf Instagram verfolgen kann. Aber nein, man selbst ist nicht so ausbalanciert und in sich ruhend, nicht so vor Kraft und Glanz strotzend wie diese Goldmenschen. Man selbst kämpft mit dem Hunger auf Alles und mit dem Griff nach essbarem Trost und Schutz. Mal so, mal so eingesetzt. Heute bin ich auch hungrig. Ich substituiere ein wenig mit Musik. Und ich mache folgende Entdeckung: Ich habe derzeit keine Lust zu kochen und zu backen. Vielleicht ist es also Zeit für etwas Neues. Ich hab ein wenig gesucht. Beim Verwirrter smiley hab ich gleich mal total versagt. Nach einer halben Zigarette ist mir speiübel und ich kann keinen geraden Schritt mehr vor den anderen setzen. Alkohol fällt mir auch schwer. Nicht nur aus geschmacklichen sondern auch aus Vernunftsgründen. Ich bin unausstehlich laut, fröhlich und maßlos wenn ich betrunken bin und hinterher muss ich mich drei Tage von meinem Übermut erholen. Selbiges trifft auf viele weitere Möglichkeiten zu. Und plötzlich bin ganz dankbar über den von meinem Hunger gewählten Ausdruck. Immerhin birgt das Essen in einer Form auch die Möglichkeit mir gut zu tun, zu meiner Gesundheit und meinem Elan beizutragen. Das gute Essen und den Genuss als Teil des joie de vivre, als Äußerung einer Leidenschaftlichkeit, möchte ich natürlich auch nicht missen. Also alles wieder einmal eine Frage der Dosierung, des Maßes, der Häufigkeit und des Umgangs. Ich muss mich wohl einfach immer wieder mal im Kreis drehen um mich nach oben zu schrauben, von der Couch hoch, raus zur Türe und ins nächste Abenteuer rein. Ich habe schon richtig lange nicht mehr geweint. Obwohl ich mich schon so verzwickt gefühlt hab. Ich mußte wieder weg aus den Bergen, wo ich ein paar Tage verbracht und mich abgelenkt hatte, und zurück in die Stadt. Zurück in den Alltag, auf den ich mich nicht freute. Nicht, weil ich grundsätzlich eine Abneigung gegen den Alltag habe, sondern weil ich noch nicht wußte, wie er sich gestalten und wie es weitergehen würde. Ich fühlte mich wie zwischen Tür und Angel. Ich war in den letzten Wochen so voller nach vorne strebender Erwartungen gewesen und nun konnte ich die Realität bereits auf mich zurollen sehen. Wie zwei Wände, die sich aufeinander zuschieben - eine von hinter mir, eine von vorne und ich dazwischen. Immer enger, immer enger, bis ich mich endlich nur noch im Kreis drehen konnte. Im Zug vom Land zurück in die Stadt wälzte ich mich unruhig auf meinem Sitz hin und her. Die Fahrt schien mir außergewöhnlich lange diesmal. Der Mann schräg vor mir hatte eine aufgerissene Packung neben sich liegen, die er in kurzen regelmäßigen Abständen rascheln und den zum Mund geführten Inhalt zwischen den Zähnen knacken ließ. Die Packung glänzte und war mit Sicherheit nicht zu recyceln. Giftgrüne, wasabi-ummantelte Erdnüsse waren darauf abgebildet. Kurz vor 23 Uhr blieb der Zug plötzlich mitten in der finsteren Pampa stehen. Erst kümmerte mich der ungeplante Aufenthalt nicht. Da hatten wir allerdings noch Notstrom. Als dieser ausging und die Lichter im ganzen Zug dramatisch herunterfuhren wie in einem Horrorfilm und alle Zugpassagiere mucksmäuschenstill die Augen durch die Dunkelheit wandern ließen, da saß ich plötzlich aufrecht in meinem Sitz und hielt den Atem am. Instinktiv mußte ich an die Daltons denken. Und an einen quer über den Gleisen liegenden Baumstamm. Gleich würden die Banditen den Zug stürmen und Goldstücke, Schmuck und Uhren einsammeln. Ich stelle meine Handtasche vorsichtshalber in der Ecke des Sitzes hinter mir ab und überlegte, wie ich mich beim nahenden Überfall verhalten würde. Nirgends Lichter, nur die kleinen hellen Vierecke der Smartphones leuchteten schwach zwischen den Sitzen. Zwei Bier trinkende Männer weiter hinter mir suchten am Handy die zur Situation passende Horrorfilm-Melodie, die begleitet von ihrem unterdrückten betrunkenen Lachen den Waggon erfüllte. Verwirrter smiley eine Taschenlampe, die eiligen Schrittes den Gang entlang hüpfte. Ich presste meinen Rücken auf die Handtasche. Aber das grellweiße Licht blendete mich nur kurz und verließ den Waggon am anderen Ende wieder. Endlich wurden wir Reisenden über Lautsprecher darüber informiert, dass die Lokomotive defekt war und wir grade noch auf einem Abstellgleis ausgerollt waren, wo wir folglich stehenbleiben und voraussichtlich zwei, drei Sunden auf Rettung warten mußten. Der Mann vor mir mit den Wasabi-Erdnüssen stöhnte auf und begann wieder mit dem Rascheln und Knacken. Diesmal wagte ich nicht die Kopfhörer aufzusetzen. Die Taschenlampe kam immer noch eilig zurück um diesmal den Waggon auf umgekehrtem Wege zu durchqueren. Drei Sitze weiter telefonierte ein Junge verhalten mit seiner Mama und ließ sie wissen, daß er später abgeholt werden mußte. Und eine junge Frau bat leise einen Mitreisenden um sein Handy, weil das ihre ohne Akku war. Auch sie teilte einem Freund die Verspätung mit. Mein Nachbar erklärte nun, dass wir bei stehender Lokomotive keinen Strom zur Verfügung hätten, um Akkus aufzuladen. Mein Smartphone hatte allerdings genug Akku, nur ich niemanden zum Anrufen. Da war ich ein wenig betrübt. Schnell wies ich mich zurrecht: Ich konnte mich doch glücklich schätzen in der aktuellen Situation - am Abstellgleis auszurollen war doch ein Glück. Es hätte auch was anderes defekt sein können. Der Zug hätte auch im Tunnel stehenbleiben oder von einer Brücke ins Tobel stürzen können. Ich stellte mir vor, wie ich mich zwischen den Sitzen festgehalten, meinen Kopf geschützt und als einzige Passagierin den Sturz unverletzt überstanden haben würde. Und dann stellte ich mir noch vor, wie ich die Anderen rettete. Der Zug war nicht wirklich dicht besetzt, das hätte ich geschafft. Ich fragte mich, ob Keanu Reeves hier auch irgendwo war. So verwirrter smiley die ersten eineinhalb Stunden in Dunkelheit mit Kopfkino, regelmäßig unterbrochen durch die vorbeieilende, hektische Taschenlampe. Ich konnte hören, wie sie einem Reisenden erklärte, sie müsse im gesamten Zug patrouillieren und darauf achten, dass niemand in Panik die Türen öffnen und auf die Gleise treten würde, auf denen immer wieder Güterzüge vorbei donnerten. Ich drehte den Kopf in Richtung geflüstertem Gespräch und sah gerade noch, wie die Taschenlampe den Waggon verließ und kurz zu mir zurück leuchtete - ein blaugrüner kinderkopfgroßer Smiley schob sich im Gegenlicht lautlos lachend in mein Blickfeld, als die durchsichtige Schiebetüre zuglitt. Ein Schaudern krabbelte mir den Rücken hinauf, als endlich ein heftiger Ruck durch den Zug ging und die Lichter wieder hochfuhren. Ein Mann weiter vorne huschte von der einen Sitzreihe zur danebenliegenden, die Schuhe in der Hand, die Jogginghose nicht ganz hochgezogen, sodaß ich den Ansatz seines weißen Hinterns sehen konnte. Vielleicht war er eben inkognito als unser Retter unterwegs gewesen und konnte nicht schnell genug in seine Zivilkluft zurück wechseln. Oder aber er hatte sich am Nachbarsitz in der Dunkelheit vergnügt. Auch meine Sitznachbarn und ich erkannten leicht verlegen, mit wem wir uns in der Dunkelheit unterhalten hatten. Die junge Frau ohne Akku und der junge Mann verwirrter smiley mir mit dem technischen Wissen über Züge und Strom lächelten so müde wie ich und so hielten uns Gespräche über dies und das wach, während der Zug zurück in den letzten kleinen Bahnhof gezogen und die Lokomotive ausgetauscht wurde. Wir nahmen wieder Fahrt auf und kurz vor Wien wollte ich dann wenigstens noch die Namen meiner beiden inzwischen lieb gewonnenen Mitstreiter erfahren und schlug vor zu raten. Bei der jungen Frau brauchte ich drei Anläufe. Von Helena über Elena zu Hanna. Bei ihm war ich noch schneller. Bam - Hanna und Martin. Ich war mir selbst nicht ganz geheuer. Fraglich ob Sandra Bullock das auch so hingekriegt hätte. In eben jenem leicht wahnhaften Ausnahmezustand kam ich dann um 02:30 zuhause an und öffnete den vereisten Kühlschrank. Die im obersten Fach liegende Flasche war vollkommen mit Eis und Schnee bedeckt. Als ich heute Früh die Milch für den Kaffee aus dem Kühlschrank nehmen wollte, schwappte mir eine Welle frisch getauten Eiswassers über den Pyjama. Da mußte ich dann doch weinen. Dieser blöde, blöde, depperte Kühlschrank. Ich stopfte alte Handtüchern in die Fächer und Laden und zog los um mir Wasabi-Erdnüsse zu kaufen, deren Verpackung man mit Sicherheit nicht recyceln kann. Ready for the good life dann morgen wieder. Heute muss ich ein bisschen jammern. Weil es so super war. Und jetzt vorbei und ich im Post-Dreh-Blues. Und ich wünschte es wäre noch nicht zu Ende. Mit meinem letzten Drehtag hat sich auch die Sonne verzogen und so weile ich nun drinnen und mir fällt die Decke ein bisschen auf den Kopf. Ich sehne mich zurück ans aktive Set. Weil es eben so super war, so super, verwirrter smiley super. Ich hyperventilier immer ein bisschen, wenn ich dran denke. Und das tue ich viel. Ich gehe alles in Gedanken und Erzählungen wieder und wieder durch und will die Tage noch nicht gehen lassen. Dabei hatte ich gar keine großen Erwartungen an den bevorstehenden Dreh gehabt. Hatte mich eher auf ein paar gewöhnliche, möglicherweise anstrengende Arbeitstage mit viel Warterei eingestellt. Außerdem hatte ich den im Drehbuch beschriebenen emotionalen Szenen mit recht viel Skepsis entgegengeblickt. Erstens, weil so was am Papier oft spröde wirkt. Man sieht sich selbst schon herummurksen mit den Sätzen wenn man nur dran denkt. Man kann sich einfach nicht vorstellen wie ums Verrecken das irgendwie lebendig und wahr werden soll. Und je mehr man versucht, sich gedanklich in die kommende Situation vor der Kamera einzufühlen, umso platter wird die Szene im Kopf, bis sie schlussendlich ausschließlich aus Klischees zu bestehen verwirrter smiley. So geht es mir jedenfalls oft im Vorfeld. Weil Denken was anderes ist als Tun und Fühlen. Und weil beim Lesen des Textes spontan schon Gefühle entstehen, die man aber nicht sofort umsetzt und auslebt, sondern irgendwo in sich verwirrter smiley. Und diese Gefühle beginnen dann sich zu drängen, irgendwo hin zu wollen, sich im Kreis zu drehen, und in einer Spirale schrauben sie sich hoch zum Abbild eines Ausdrucks statt zum Ausdruck selbst. Und dieses Abbild ist in meinem Kopf immer ein Klischee. Ein Klischeebild, das mich stört, das mir im Weg ist, das mich irritiert und nervös der tatsächlichen Arbeit dann — dem Umsetzen der Worte, Sätze und Verwirrter smiley — entgegenfiebern lässt. Je länger ich warte, umso abstrakter werden die Szenen in meinem Kopf. Umso ferner rücke ich der ursprünglichen und spontan entstandenen Gefühlswelt in mir. Und umso dringender empfinde ich verwirrter smiley tatkräftigen Arbeitsbeginn. Inzwischen Bilder davon in mir wie ich vor Kamera dann melodramatisch mit den mir zugeteilten Sätzen um mich werfen würde, wild gestikulierend, Worte verwechselnd, völlig hysterisch oder aber viel zu leise — was eher meine Tendenz verwirrter smiley. Gut, ich also jedenfalls schon recht verzwickt noch bevor ich mit dem Zug zur Dreh-Location fuhr. Damals hatte ich einfach keinen blassen Schimmer, was auf mich zukommen würde. Ich war noch nie auf einem vergleichbaren Set gewesen, hatte noch nie so gearbeitet und war nicht nur unsicher, sondern fühlte mich auch vollkommen verloren. Es war keine Anleitung mit dem Skript gekommen. Keiner bereitete mich auf die Arbeit vor, nirgendwo stand erklärt, wie so ein Dreh ablaufen würde, was meine Aufgaben waren, wie man sich zu verhalten hatte, was üblich oder unüblich war, wie ein Filmteam funktionierte, wie die Tage aussehen würden und wie alleine man nachts im Hotel war. Mit Nummern und Bildchen von Requisiten und Akteuren, Orten und Abfolgen. Also verwirrter smiley Sprung ins kalte Wasser. Und das quasi verwirrter smiley noch wörtlich: Ich nämlich Mordopfer am Fluss. Ich hab viel gefroren und stöckelte in Sandaletten und dünnen Strümpfen über Stock und Stein und durch die für mich holprigen Drehtage. Und mein mordender Halbbruder kam auch schon mit dem wohlbemerkt echten und sehr schweren Stein auf mich zu. Ich flehte halbherzig um mein Leben, mit den Gedanken schon bei der ruckartigen Kopfbewegung mit der ich den Steinschlag andeuten sollte, während mich ein Scheinwerfer blendete, die Felsen unter mir in meine Wirbel drückten, ein Bein eingeschlafen, der Nacken steif und die Hände zittrig waren. Letzteres passte der Regie ganz gut ins Bild und das musste dann auch an Sterbenskunst genügen, weil für mehr keine Zeit blieb. Mit dem Glockenschlag wurde der Drehtag beendet und ich verließ das Set mit blutig verklebten Haaren, schlotternden Knien, blauen Lippen und — was am wesentlichsten war — dem Gefühl komplett versagt zu haben. So grauenvoll schlecht war bestimmt noch niemand vor mir gestorben. Und ich fragte mich: Für was nur. So viele Menschen, so viel Geld und Zeit und Arbeit, so viel Mühe und Aufwand — für was. Dafür, dass dann Fernsehzuschauer an einem Abend in ihrem Leben um 20:15 Uhr einer untalentierten Sterbenden zusahen wie sie im kühlgefärbten Rückblendenmodus erst in Zeitlupe den dunklen Hügel hinuntergestoßen und dann mit einem Stein erschlagen wird. In der verbleibenden Nacht nach dem tödlichen Drehtag tranken wir recht viel — meine beiden Kollegen und ich. Der Verdächtige, der Mörder und das Mordopfer in der Hotelbar. Verwirrter smiley Barkeeper ließ uns einen Kellnerblock da und bat uns darauf Strichen zu machen und das Geld dann passend in die Kassa zu legen. Jeder Gin-Tonic ein Strich am Block. Jeder Gin-Tonic eine Sorge weniger. Jeder Gin-Tonic ein Kichern mehr. Hinter der Bar am Boden liegend — Beine vor Lachen zappelnd in der Luft — erkannte ich, dass ich nun wohl eine dieser grauenvoll schlechten Darstellerinnen war, die ich bis dahin nur am Bildschirm verfolgt und mit Beschimpfungen bedacht verwirrter smiley. Unsere Gin-Tonic-Gespräche führten von eben dieser existenziellen Erkenntnis hin zu Tiefgehendem über Gott und die Welt, und schlussendlich landeten wir dort wo geplatzte Illusionen und Gin-Tonic meistens hinführen: bei detaillierten Schilderungen von erotischen Abenteuern. Und so trat ich nun, ein paar Jahre später, meine Zugreise in Richtung Drehort mit sehr gemischten Gefühlen an. Dann kam alles ganz unverhofft super beim zweiten Mal. Einfach weil ich in der Zwischenzeit Erfahrungen gesammelt und offensichtlich dazugelernt hatte. Ich konnte diesmal schon wesentlich besser umsetzen was ich umzusetzen hoffte. Hinterher hätte ich zwar am liebsten nochmal von vorne angefangen, weil ich alles noch soooo viel besser machen hätte können. Aber jedenfalls war ich schon zufriedener mit meinem Beitrag als beim ersten Mal. Und plötzlich stellte sich die Frage Für was das alles. Plötzlich war mir einfach alles recht so wie es war. Ich fühlte mich genau richtig. Am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Eingebettet in mein Umfeld wie eine Katze in ihrem Lieblingskörbchen. Ich habe mich ich dem Augenblick in dich verliebt, als du aus dem Zug gestiegen bist und mich über die Köpfe der Menschen am Bahnsteig 9 hinweg angelächelt hast. Du hattest mir geschrieben — mir, einer Fremden — denn meine Worte hatten dir gefallen. Journalistische Neugier hattest du es genannt. Und deine Worte wiederum hatten ebensolchen Anklang in mir gefunden. Und nun standst du da am Bahnsteig, angereist aus einer anderen Stadt, weil ich vorgeschlagen hatte über das Briefeschreiben hinauszugehen, sich doch zu treffen statt sich in digitaler Ferne zu bewegen. Ohne Verwirrter smiley, hatte ich betont. Ohne Vorstellungen davon, was passieren sollte oder wie der andere wohl sein möge. Wir wollten uns einfach anschauen und sehen was der Tag bringt. Denn ich hatte die Verwirrter smiley satt, die vier Wände, den Bildschirm. Ich wollte ausbrechen, was Neues entdecken, auf ein Abenteuer gehen. Der ankommende Zug war lang, viele Menschen strömten zu und von den sich öffnenden Türen und du tratst aus eben jener Türe, die direkt vor mir zum Stillstand gekommen war. Wir haben uns sofort erkannt. Ich war nicht sonderlich nervös gewesen, ein wenig aufgeregt vielleicht, aber dann warst du da und hast gelächelt und in mir machte etwas klick. Noch in der Bahnhofshalle hast du bemerkt, ich gefalle dir. Etwas verunsichert über deine direkte Offenheit aber doch geschmeichelt wusste ich nicht was ich erwidern sollte. Mir war deine elegante Nase natürlich auch gleich aufgefallen und die weiße Zahnreihe, dein Blick. Im Café hast du mir von deiner Kindheit erzählt und von Dingen über die du angeblich schon sehr lange nicht mehr gesprochen hattest und die deine Stimme brüchig werden ließen. Ich wollte meinen Arm über den Tisch strecken und dir meine Hand auf die Wange legen, aber sie blieb schwer in meinem Schoß und ich hörte nur still zu. Wir entdecken Gemeinsamkeiten, auf die du jedes Mal eifrig hingewiesen hast, vermutlich um eine Verbindung herzustellen, die mir ohnehin da zu sein schien. Immer wieder spürte ich deinen Blick von der Seite auf mir ruhen, als wir Arm in Arm eingehängt durch die Stadt spazierten, an dem einen einzigen regnerischen Tag der letzten Monate. Ich linste auch gelegentlich zu dir rüber, wenn ich glaubte, du bemerktest es nicht. Fragte verwirrter smiley, wie es wohl wäre, mit den Fingern durch deine Wuschelhaare zu fahren und versuchte in deinem Gesicht zu lesen, in dem Gesicht, für das ich bereits nach kürzester Zeit eine solche Zuneigung empfand, dass ich mich ermahnen musste, mein eigenes Gebot keine Erwartungen an den Verlauf der Dinge zu stellen, einzuhalten. Ich sagte mir, ich konnte nicht in einen fremden Mann verliebt sein, der eben erst vor zwei Stunden aus dem Zug gestiegen war. Aber ich habe nicht wirklich viel Mühe darin investiert einen kühlen Kopf zu bewahren. Und du hast es mir auch nicht leicht verwirrter smiley einen klaren Blick zu behalten mit deinen Komplimenten, deiner Aufmerksamkeit, deinen angedeuteten Absichten. Denn du sprachst von Beginn an vom nächsten Mal. Beim nächsten Mal wolltest du mir deine Stadt zeigen. Beim nächsten Mal wolltest du für mich kochen - Fisch vom Markt. Beim nächsten Mal würden wir in ein Restaurant gehen, in dem wir beide noch nie waren, das wir beide aber immer schon besuchen wollten. Dieses Mal aßen wir nicht verwirrter smiley viel. Einen Single Malt nach dem Frühstück und Eis zum Abendessen. Du Haselnuss und Walnuss-Feige, ich Haselnuss und Nocciolone. Walnuss-Feige war auch sehr gut. Du hast es mich kosten lassen und mich überkommt heute noch Lust auf ein Walnuss-Feigen-Eis, wenn ich an diesen Moment denke. Du hast eine Serviette unter dem Tischbein des schwankenden Tisches fixiert, dich wieder aufgerichtet und mir die Haare aus dem Gesicht gestrichen. Du hast mir viele Fragen gestellt und ich habe aus ganzem Herzen geantwortet. Wir hörten nicht auf zu reden, bis du spät abends wieder in den Zug gestiegen bist — am schwülen Meidlinger Bahnhof. Die Zeit war uns beiden wie im Flug vergangen. Ein ganzer Tag wie eine Stunde. Der verspätet eintreffende Zug schenkte uns zusätzliche zwanzig Minuten. Zwanzig Minuten in denen wir nah voreinander standen und von belanglosen Dingen sprachen, auf die ich mich nicht konzentrieren konnte, weil meine Augen immer wieder über deinen Mund huschten und ich schlucken musste. Ich wartete, ich wusste nicht wie. Die Minuten vergingen und schlussendlich kam der Zug dann doch — verspätet zwar, aber viel zu früh. Du hast gesagt, du hättest dir mich aus der Ferne nicht besser vorstellen oder erwarten können als das, was ich tatsächlich war. Nicht wenn du es versucht hättest. Ich hab mich an dich gedrückt. Dann stiegst du in den Zug und ich ging ohne zu winken, wendete mich ruckartig ab und lief die Treppe hinunter. Ich wollte mich umdrehen, aber ich lief. Als ich zuhause die Wohnungstüre öffnete und meine alte Welt betrat, blieb ich für einen Moment überrascht darüber, dass diese noch existierte, stehen und schaute mich um. Als wäre ich nie weggewesen, aber so fremd, als käme ich eben erst von einer monatelangen Reise zurück. Ich öffnete den Kühlschrank, das Gemüse war noch frisch. Die Tasse, aus der ich morgens Kaffee getrunken hatte, stand noch in der Abwasch und mein Bett wartete ruhig auf mich wie jede Nacht. Es schien meine Abwesenheit nicht bemerkt zu haben. Nichts und niemand hatte meine Abwesenheit zu Kenntnis genommen. Wusste, dass von nun an eine zweite Welt für mich real geworden war, eine Parallelwelt wie Narnia, die man durch die Schranktüre oder eine Zugfahrt betreten konnte. Du riefst an um mir zu sagen, dass du nicht gehen hattest wollen und dass du hofftest, es bliebe nicht beim bloßen Experiment. An den folgenden Tagen musste ich immer wieder den Kopf auf den Tisch legen und innehalten. So saß ich da über den Schreibtisch gebeugt, die Stirn auf Holz, und konnte an nichts anderes denken als an den vergangenen regnerischen Sonntag. Die Sätze, Worte, Berührungen, Blicke. Ich konnte nicht schreiben, nicht schlafen, nicht essen. Wie auch beim Single Malt den wir getrunken hatten kam der volle Geschmack des Tages erst mit dem Ausatmen. Und auch du schriebst, du denkst an mich. Du freust dich schon sehr auf unser Wiedersehen. Jedes Pling das mein Handy von sich gab jagte einen Hauch von Schauer durch meinen ganzen Körper. Unsere verwirrter smiley Begegnung breitete sich von Tag zu Tag mehr in mir aus, entfaltete sich, stieg mir in den Kopf und ich fürchtete, mich in diesem Verwirrter smiley vollständig aufzulösen. Ich erinnerte mich an deine Worte: Du hättest auch noch viel länger auf mich gewartet. Und so wartete ich nun auch — auf das nächste Mal. Verwirrter smiley der Erwartungen jetzt und zum Trotze meiner Vernunft deren leise Stimme ich doch immer wieder wie durch Watte hören konnte und die mich auf den Irrsinn aufmerksam machen wollte, auf die Unmöglichkeit der vermeintlichen Situation, auf die Absurdität der Gefühle, die Unwahrscheinlichkeit des Zufalls, des ausgemalten Schicksals. Auch nicht, als deine Anrufe seltener wurden und die Nachrichten nüchterner. Ich bemerkte wohl und ich schimpfte mich selbst: Ich hätte die Pferde besser im Stall gelassen. Die Hunde an der Leine. Und die Tassen im Schrank. Ich warnte mich, ich wäre dann vollkommen selber schuld, wenn alles doch ganz anders käme. Und das tat es — es kam alles anders: Es kam nicht. Erst hast du mich vertröstet und dann abrupt aufgehört mir zu schreiben. Als ich anrief, teilte mir eine freundliche elektronische Stimme mit, dass dieser Teilnehmer nicht zu meiner Verfügung stünde. Wieso sagte sie mir das. Wieso sie und nicht verwirrter smiley. Wir waren so höflich gewesen miteinander - du und ich. Wie kam es, dass du dich so plötzlich und radikal verzogen hast — ohne Abschiedsworte und ohne Erklärung. Es ist mir ein absolutes Rätsel. Wobei: nicht unerklärlich, sondern unerklärt. Und es fällt mir nicht leicht, zur Ruhe zu kommen und dich einfach aus meinen Gedanken zu streichen. Du hast mich zu sehr aufgewühlt, durcheinandergebracht, aufgeweckt aus meinem beinahe hundertjährigen Dornröschenschlaf. Und jetzt bin ich wach. Des Rätsels Lösung hätte ich halt gern. Was ist passiert, Was ist los. Es scheint mir ein Herzinfarkt das Naheliegendste. Eine Lungenentzündung, die dich an ein Krankenhausbett fesselt. Ich mutmaße, du könntest gekidnappt und verschleppt oder überraschend und überstürzt nach Nord Korea versetzt worden sein. Alles scheint mir stimmiger als die einfachste Lösung, die ich nicht denken mag. Ich bereue nichts — schon gar nicht meine überbordend freudigen Gefühle über das mit dir erlebte Abenteuer. Derzeit bereite ich mich auf die nächste Rolle in einer anderen Serie vor — Drehtage in einer Woche, wenn das Wetter die Termine nicht vereitelt. Und dann, im November und Dezember, die nächsten Drehtage für eine etwas größere Nebenrolle in einem Fernsehfilm. Auf Letzteres freue ich mich besonders. Schon das Casting dazu war so aufregend, dass ich drei Tage danach noch über den Gehsteig geschwebt bin. Ich wusste vor dem Casting, welcher Regisseur mich empfangen und mit mir arbeiten würde. Ich hatte ihn noch nie persönlich kennengelernt und freute mich riesig darauf. Ein bisschen wie vor einem Rendezvous. Man fragt sich, ob man wohl die richtigen Schuhe angezogen hat, ob man verwirrter smiley viel geschminkt ist oder doch zu wenig. Man macht sich Sorgen wegen der Frisur — ist der Scheitel verkehrt. Man macht sich Gedanken darüber, dass man womöglich zu groß für den Partner oder die Partnerin sein könnte oder zu alt. Darüber, dass man heute in der Früh besonders viele Falten im Gesicht entdeckt hat und darüber ob das Deo stark genug ist um die Stressschweißflecken am T-Shirt zu verhindern, aber nicht so stark, dass man parfum-geruchlich den Raum vollkommen dominieren wird. Und dann ist man auch schon da. Die Tür des Castingbüros unscheinbar, dahinter alles ruhig. Da ich mit dem Fahrrad gekommen war, sah man den Wirbelwind auch der Frisur an. Die Wahl des Scheitels also ohnehin hinfällig nun. Ich fuhr mit den Händen hastig über die Haare, versuchte sie etwas zu bändigen, aber die Strähnen klebten vereinzelt auf der schwitzigen Stirn und ich gab auf. Ich sagte mir, das würde denen schon wurscht sein, es ging schließlich um meine schauspielerischen Fähigkeiten, nicht um meine Frisur. Weiter hinten im Kopf rief trotzdem eine Stimme ich sollte mir die Haare richten, also sagte ich laut, um diese zu übertönen: Klappe jetzt. Hatte ich ja alles gut vorbereitet. Eine volle Woche hatte ich mich damit auseinandergesetzt, hatte die Reihenfolge der Worte und Sätze nicht nur einstudiert, sondern versucht, deren Bedeutung zu erraten, Zusammenhänge zu erkennen, Logik zu finden und Interpretationen entstehen zu lassen. Ich hatte eine Figur kreiert oder anders gesagt: eine Figur wachsen lassen. Das funktioniert für mich besser — die Figur muss langsam in mir wachsen und dann aus mir heraus. Und das, was diesmal gewachsen war, war recht offensichtlich ziemlich verschieden von der am Papier vorgezeichneten Figur — verwirrter smiley war mir klar. Ich hatte beim ersten Durchlesen schon eine ziemlich deutliche Vorstellung gehabt welche Art von Frau den Autoren wohl vorgeschwebt war als sie ihr die geschriebenen Wort ein den Mund legten. Aber mein Gefühl hatte mir gesagt, das war nicht Meins. So würde die Rolle nicht authentisch in mir wachsen, ich würde hölzern wirken, wenn verwirrter smiley mich darum bemühte, die Rolle möglichst so zu erfüllen, wie ich annahm, dass sie gedacht war. Ich hatte mich also entschieden, meine eigene Variante davon entstehen zu lassen und schlug eine gewagte Richtung ein. Ich hatte viele Stunden gesucht, experimentiert, mich mit Freunden beratschlagt und abfragen lassen. Ich hatte auf einer Parkbank im Prater, im Bus und am Spielplatz geübt — alleine zuhause auf der Couch macht sowas keinen Sinn. In stiller Abkapselung zu üben ist ein zu großer Kontrast zur stressreichen Castingsituation oder gar zum trubeligen Set dann. Ich muss also immer auch im Trubel üben. Und das hatte ich gemacht. Ich hatte mich wirklich ins Zeug gelegt. Aber jetzt, vor der stillen, indifferenten Tür des Castingbüros, klebten mir die Haarsträhnen in der Stirn und ich stellte meine Entscheidung in Frage. Sollte ich doch auf Nummer sicher gehen. Vielleicht war es besser, einfach das zu machen, was ich meinte, das die sehen wollten. Ein satter Händedruck, eine volle Stimme und eine starke Persönlichkeit. Der Eindruck ganz anders als auf den Bildern, die ich von ihm gesehen hatte. Er freue sich, mich kennenzulernen.
Verwirrte Street Fighter & überall rote Smileys
Das gescheiterte deu, dass als eventueller Name fuer die neue Hierarchie gedacht war, jetzt sofort als neue Distribution zu deklarieren, finde ich nicht gut. Trotzdem: alle drei Upstreams gehen über die problematischen Hops. Und weil man nicht wusste ob es stimmte, dass man sich im Leben immer zweimal trifft. Denn ich belasse es bei Postings ins Usenet. If you like them please do comment and share these smileys with your dear ones. Wie in Zeitlupe hebe ich die Schultern und lasse sie resigniert wieder fallen. Er sollte das sogar tun, s. Erst kümmerte mich der ungeplante Aufenthalt nicht. Am Vortag bereitet man den Brotteig vor, der über Nacht rastet. Aber man kann ja nicht immer alles bedenken. Und wenn man schon angefangen hat, Gruppen nach Belieben der Aussenwelt zu streichen, hoert das nicht wieder auf. Ich sprach nicht von Meinungsäußerungen, sondern von systematischem Niedermachen.
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